24.09.2019, es sind Fortschritte erahnbar

Man kann erkennen, dass die Mauer, die wir gerade als unteren Abschluss unseres anderen Grundstücks bauen lassen, bald fertig sein wird. Und es gibt sogar Anzeichen, dass nicht allzuviel später mit dem Fundament unseres Ferienhauses begonnen werden kann. Mit etwas Glück wird schon diese Woche das Zweikammersystem eingebuddelt. Genau weiß man es natürlich immer erst hinterher, aber denken wir mal positiv. Den Hausbau an sich mache ich selber, da geht es dann auch voran, und man hat nicht immer das blöde Gefühl, ein totes Pferd zu schinden!

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12.09.2019, eine Drohne hat schon was

So sieht also unser Zuhause von oben aus! Kann man doch durchaus durchgehen lassen. Eigentlich war geplant, dass ich jetzt wieder per Segelboot Infos sammle für meinen Reiseführer, aber leider habe ich ein Propellerblatt verloren, so dass ich den Törn abbrechen und zurück in die Marina segeln musste, um jetzt auf den Ersatzpropeller zu warten. Aber auch hier ist ja immer genug zu tun. Das Wetter ist immer noch der Hammer, Luft 26 Grad, Wasser 22 Grad. Das war sehr angenehm, denn ich musste ja leider im Hafenbecken tauchen gehen, um den Schaden am Propeller zu begutachten. Jetzt weiß ich, dass ich den weltberühmten Gori Einblatt-Faltpropeller habe. Immerhin habe ich den Ersatz für sehr wenig Geld bei Ebay geschossen, zwar diesmal ein Festpropeller, aber wen kümmerts?

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31.08.2019, wir sind wieder zu Hause

Und es war wirklich ein toller Törn, auch wenn es vielleicht gerade mal 200 Seemeilen waren. Die ersten 2 Wochen mit Matthias, die letzte mit Brigitte. Matthias hat per Drohne dieses Foto von der Marina Velas gemacht. Forty8 ist auch drauf, bloß wo?
Richtig, es ist das Boot mit dem grauen Schlauchboot auf dem Vorschiff und dem schwarzen Mast. Die Route war Sao Jorge, Terceira, Graciosa, Sao Jorge und wieder zurück nach Horta. Dabei hatte ich mit Matthias eher langsame Etappen, mangels Wind, mit Brigitte durchwegs schnelle. Mit 6-7 Knoten ist man mit einem 31-Fuß Schiff absolut schnell unterwegs. Wir haben sogar größere Boote abgehängt. Das könnte daran liegen, dass wir jetzt als Vorsegel ein Monsterteil von einer 36-Fuß Yacht montiert haben. Damit kommen wir vermutlich auf insgesamt 55qm Segelfläche, statt der vorgesehenen 40. Forty8 ist bei gutem Wind wirklich geflogen, irre! Wenn ich jetzt noch ein wenig besser trimme, komme ich wahrscheinlich an, bevor ich losfahre!

Nachtrag: ich glaube, das machen wir jetzt öfters!

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26.08.2019, Inselhüpfen

Vorgestern haben wir morgens Angra auf Terceira verlassen und waren dann 8 Stunden später auf Graciosa. Das klingt zwar nicht spannend, aber da wir die ersten Stunden in Windabdeckung von Terceira waren, ist das eine bombige Zeit. Wir liefen z.T. über 7 Knoten, als wir erst mal auf dem offenen Atlantik waren. Es war ein Amwindkurs, den liebt Forty8, und da braucht sie auch keine Windfahnensteuerung, das macht sie alles allein.
Graciosa war allerdings ziemlich eintönig, abgesehen vom Strand und einigen Kneipen. Mietwagen gab es leider auch nicht. Wir mussten im Päckchen an einem Fischerboot liegen, also entschieden wir, am nächsten Morgen wieder auszulaufen. Es wurde wieder ein 8 Stunden Segeltag, jetzt sind wir in Velas auf Sao Jorge. Und haben schon wieder einige nette Bekannte, wie das so oft in den Marinas passiert.
Mittwoch wollen wir zurück nach Hause segeln.

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22.08.2019, Crewwechsel

Gestern ist mein Mitsegler Matthias abgereist, und heute ist meine Herzdame angekommen! Der Flieger war tatsächlich pünktlich. Morgen genießen wir Angra und Samstag laufen wir aus in Richtung Graciosa. Da dann noch ein paar Tage Urlaub, dann geht es wieder zurück nach Faial. Das Leben könnte schlechter sein!

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16.08.2019, Nachttörn nach Terceira

Mittwoch mittag sind wir ausgelaufen in Richtung Terceira. Der Wind war erst mal total gegen uns, so dass wir uns eher vom Ziel entfernt haben. Es ging auch nur mit ungefähr 2-3 Knoten voran. Dann kam die wundervolle Mondnacht, es war total hell, wir hätten auch auf die Positionslampen verzichten können.
Als wir dann in Angra einliefen, ging gerade vor uns am Empfangssteg ein Motorboot in Flammen auf. Also abwarten und roten Kaffee trinken. Danach aber endlich rein, festmachen, essen, schlafen!

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09.08.2019, wieder auf See

Es ist tatsächlich 2 Jahre her, dass ich das letzte mal segeln war. Kaum zu glauben, aber wahr. Jetzt bin ich aber auf Tour, um Daten für den Reiseführer zu sammeln. Und es macht saumäßig viel Spass. Wird Zeit, zukünftig häufiger mal segeln zu gehen. Im Moment sind wir in Velas auf Sao Jorge, bald geht es weiter nach Angra auf Terceira, und danach nach Graciosa.

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25.07.2019, Kohle-Gas-Grill-Pizzaofen

Es ist zwar absehbar, dass sich unser aus Deutschland mitgebrachter Gasgrill in 1-2 Jahren in einen Haufen Rostkrümel verwandelt haben wird, aber trotzdem habe ich ihn jetzt noch mal getunt.
Er kann jetzt sowohl Gas als auch Kohle, oder halt beides, und mit der großen Schamottplatte auf dem Grillrost ist er durch den isolierten Deckel auch ein hervorragender Pizzaofen. Mal schauen, ob ich jetzt die 400 Grad knacken kann!

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20.07.2019, Projekte am Rande

Eines der Top-Themen sind heute Tiny-Homes. Und ich bin da voll dabei. In unserer Nähe haben Amerikaner ein Haus gebaut, pottenhässlich und mit 400 qm Wohnfläche. Es wundert mich nicht, dass das deutsch-amerikanische Verhältnis so schlecht ist wie nie zuvor. Die Amis sind halt gepolt auf eine maximale Verschwendung von Ressourcen, und das schon weit länger als die Amtszeit ihres aktuellen vollkommen hirnlosen Präsidenten. Aber es geht glücklicherweise auch anders. Als vor einigen Wochen die Anfrage einer charmanten jungen Dame kam, ihr ein Tiny-Home zu entwerfen und zu bauen, habe ich das mit großer Freude übernommen. Jetzt ist es beinahe bezugsfertig! Es hat auf 4x4m Strom und Wasser, natürlich warm und kalt, eine Toilette, eine Dusche, Küche und Wohn- Schlafraum. Noch dazu ist es isoliert. Mehr braucht doch eigentlich kein Mensch.

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30.06.2019, Schiff fast fertig für die Saison, Party-People

Vormittags waren 2 Stunden Arbeit auf dem Schiff angesagt, Wolfgang hat mich tatkräftig dabei unterstützt. Jetzt ist auch das Vorsegel montiert und das Beiboot liegt aufgeblasen auf dem Vorschiff. Vermutlich machen wir in den nächsten Tagen mal einen kurzen Törn, um zu schauen, ob alles funktioniert.
Abends waren wir dann auf der Festa in Faja. Leider waren wir quasi alleine da, zusammen mit einem Dutzend Zugewanderter. Wie wir erfahren haben, kommen die Einheimischen erst so gegen 1 Uhr in der Nacht.
Wahrscheinlich ist die Insel in Wirklichkeit viel dichter besiedelt, als wir annehmen. Aber wenn die Faialenser tagsüber schlafen und nachts Party machen, sieht man sich halt eher selten (-;

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