23.06.2020, Santa Maria

Nun bin ich endlich mal wieder auf See! Der Diesel sprang sofort an, aber mit meinem kaputten Faltpropeller war es trotzdem sehr schwierig, aus dem Hafen zu kommen.
Der Törn nach Santa Maria war genial, Wale und Delfine, tolles Wetter, guter Wind, und teilweise ist Forty8 über Stunden hinweg mit 6-7 Knoten über den Atlantik gerast!
Auf Santa Maria wurde ich bereits erwartet, und es war auch problemlos möglich, meine 4,5 Tonnen schwere Schönheit kurz herauszuheben und einen neuen Propeller zu montieren.
Jetzt bin ich allerdings völlig fertig, das Bett ruft.
Aber morgen ist ja auch noch eine Woche!

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20.06.2020, erste Nacht im neuen Haus

Nun hat es mit der Einweihung des Hauses doch noch geklappt. Und es hat uns gut gefallen. Es ist warm, trocken, gemütlich und sehr geräumig. Und funktionell noch dazu.

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17.06.2020, Brot backen

Standardmäßig haben alle klassischen azoreanischen Häuser einen Brotbackofen. Er dient nicht zur zum Backen, sondern ist üblicherweise die einzige Heizung des Hauses.
Unsere beiden Ruinen hatten auch jeweils so ein Teil.
Wir haben sie aber abgerissen und sind auf moderne Technik umgestiegen.
Aber die meisten Menschen hier nutzen sie noch immer. Gestern war Brigitte an einer Brotback-Orgie unter Nutzung dieser antiken Technik beteiligt. Zusammen mit einigen unserer Freunde, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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16.06.2020, ein Wort zu dem „Dicken“

Wenn früher jemand zu mir gesagt hätte „Mitsubishi“, dann hätte ich vermutlich geantwortet „Gesundheit!“.
Aber jetzt weiß ich mehr, und mein neues Auto erstaunt mich!
Es ist 20 Jahre alt und hat fast 300.000 km auf der Uhr, aber ich finde einfach keine Fehler. Das Ding läuft wie die wilde Wutz und alles, wirklich alles, funktioniert!
Am Wochenende musste es die alte Offroad-Strecke meistern, und auch das war kein Problem. Der Motor schnurrt wie eine Miesekatze, es ist total leise in dem Ding und auch Donuts sind ein Vergnügen in diesem Wagen, der nach einem längeren Blick unter den Wagenboden fast so solide konstruiert scheint wie der Unimog.
Langsam kommt in uns das Gefühl auf, dass wir womöglich tatsächlich endlich mal Glück hatten mit unseren Autos!

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14.06.2020, Regale sind auch schon gebaut

Nachdem ich das Regal für die Küche gebaut hatte, habe ich noch ein kleineres für den Wohnraum gemacht, für den Fernseher und das nötige Drumherum.
Diese beiden Regale werden nur mit Klarlack behandelt, damit die wundervollen Farben des Holzes erhalten bleiben.

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12.06.2020, Haus 2 fast fertig, 3 Baustellen

Ja, wir sind tatsächlich fast durch mit Haus 2. Eigentlich fehlen nur noch ein paar Zierleisten, und einige Details sind verbesserungswürdig, aber wir reden jetzt von Stunden, nicht von Monaten.
Heute haben wir ein Regal für die Küche gebaut und einen Teil der Zierleisten abgearbeitet.
Die nächste Baustelle ist ganz in unserer Nähe, es geht darum, für unseren Nachbarn, einen portugiesischen Filmemacher, sein Haus im inneren zu gestalten. Der Auftraggeber scheint bislang zufrieden zu sein, Folgeaufträge sind bereits angedroht worden.
Und natürlich muss Forty8 vorbereitet werden auf die Segelsaison, ich müßte ja eigentlich schon längst unterwegs sein, um die noch fehlenden Daten für meinen Reiseführer zu sammeln.
Auch das habe ich weitgehend geschafft, nur den Propellerwechsel noch nicht. Aber zur Not segle ich nach Santa Maria und lasse das Boot dort kranen. Befreundete Segler sagten mir, dass die Marina leer sei, also alles null Problemo!

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01.06.2020, zum Thema Verschwörungstheorien /-glauben

Mein junger Freund Matthias, Fotograf für meinen Reiseführer und nebenbei auch Steffens Bruder, hat mir gerade diesen Link zugeschickt, und ich finde, das ist ein guter Blog Eintrag für heute.
Selbst in unserem Bekanntenkreis gibt es Hohlbirnen, die sämtlichen Verschwörungstheorien völlig unreflektiert hinterherrennen. Kritisches Verhalten an sich unterstütze ich sehr, aber gegen Dummheit ist bis jetzt leider noch kein Kraut gewachsen.
Ich wurde hier auch zugeschüttet mit Links zu absolut schwachsinningen Videos, was ich mir aber mittlerweile verbeten habe. Nun kann nicht jeder ein Akademiker sein, der bei Bedarf auch mal mit Erfolg sein Hirn nutzen kann und somit eine Chance bekommt, zwischen Fakten und Hetze zu unterscheiden.
Meine persönliche Meinung ist hierbei auch nicht wirklich relevant, ich habe auch aufgehört, mit Hohlbirnen zu diskutieren. Bei solchen Leuten wirkt die Gehirnwäsche erstaunlich effektiv, sie können die Realität völlig ausblenden! Es ist halt eher eine Art Religion, und wenn es um Glauben geht, braucht man kein Wissen mehr. Zumindest die Leute, die Wissen eh nicht verstehen würden.
Dieser Vlogger hat immerhin eine gute Reputation. Also schaut mal rein.
Für Hohlbirnen ist dieses Video natürlich eher weniger geeignet, da stehen einfach zu viele Vorurteile im Weg, aber trotzdem ist es an der Zeit, gegen derartige Tendenzen Flagge zu zeigen.

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29.05.2020, jetzt geht es an die Küche

Auch die Küche bauen wir im Wesentlichen selbst. Natürlich sind die Baumscheiben, die wir als Countertops verwenden, nicht so einfach wie eine Spanplatte zu bearbeiten und einzupassen. Das Material ist vermutlich Akazie, und es ist extrem hart. Meine Sägen leiden schon an Zahnausfall. Aber es wird werden, immer positiv denken!

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26.05.2020, die Decke ist fertig

Gestern kam der Rest der Paneele für die Decke an, und ich bin dann sofort tätig geworden. Hintergrund war unter anderem, dass ein Haus keine unsichtbaren Unterverteilungen haben sollte. Ich habe mich aber trotzdem dafür entschieden, weil wir keine „Wartungsklappen“ innerhalb unserer Holzoberflächen haben wollten. Es ist aber alles dokumentiert, so dass ich bei Bedarf auch nachträglich diese Zugänge schaffen kann.
Und es war der Anschluß des Hauses ans öffentliche Stromnetz angekündigt, seit ich gestern den Vertrag unterschrieben hatte. Da eine dieser Unterverteilungen in der Decke noch sichtbar war, musste ich also schnell werden. Und siehe da, heute morgen gegen 10 Uhr kamen die Techniker von EDA. Da war die Dose nur noch halb sichtbar, und sie haben es nicht gemerkt. Nach einer weiteren technischen Abnahme, die uns 25€ kostete, wurde das Haus angeschlossen. Im Anschluss wollten die Techniker die Hauselektrik auch noch mal in Aktion testen, aber ich sagte Ihnen, dass das Kabel erst noch von meinem Elektriker im Sicherungskasten angeschlossen werden müßte (Ich hatte ja meine Kabeltrommel als Einspeisung genutzt, und man weiß ja nie, wie die Offiziellen darauf reagieren).
Also verabschiedeten sich die Techniker, und 5 Minuten später hatte ich das Haus korrekt angeschlossen.
Die Decke ist im Laufe des Tages fertig geworden, und meine Herzdame bringt parallel noch etwas Farbe ins Spiel!

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21.05.2020, jeden Tag ein wenig weiter

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