03.12.2015, Before there is construction, there is destruction

Und das macht ja auch mal Spass. Ich musste die Wand zum neuen, erweiterten Bereich rauskloppen, sie wird durch Trockenbau ersetzt und tapeziert. Morgen fange ich an, das Ständerwerk zu errichten, und am Montag kommt das Dach.
Die Scheißegrube, ähhh ich meine natürlich Abwassergrube,  für Toilette und Küche ist auch schon installiert, fehlt nur noch der Anschluss der Rohre. Danach kommt wieder Erde drüber. Es ist theoretisch möglich, dass wir mal wieder dranmüssen (zum Entleeren), aber da ich ein für ein Einfamilienhaus gedachtes Behältnis habe verbuddeln lassen, ist es wirklich nur Theorie.
Innerhalb des Gartenhauses kann man mit etwas Glück das Guillotinen-Fenster erkennen, das unsere Freunde Natascha und Achim uns überlassen haben. Es wird in die neu zu bauende Aussenwand eingefügt und somit direkten Blick auf den Capelinhos und natürlich auch den Sonnenuntergang ermöglichen.

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30.11.2015, original Franziskaner Hefeweizen

Das ist kein Kurzurlaub in Bayern, sondern unser Wohnzimmer, wo wir heute unser geliebtes Weissbier genießen. Eine der ersten Lektionen, die wir hier gelernt haben, lautet: Man kauft nicht dann, wenn man etwas braucht, sondern dann, wenn etwas da ist!
Heute war das erste mal Weizenbier da, zumindest, bis Brigitte es gesehen hatte. Jetzt ist es leider ausverkauft. Prost!

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28.11.2015, bereit für das nächste Kettensägen-Massaker

Nein, natürlich nicht! Wir sind beide extrem friedliebende Menschen, was einer der vielen Gründe war, ins Paradies zu ziehen.
Aber ein Freund von uns hat einen Wald, und er hat mir erlaubt, dort nach Herzenslust Holz für den eigenen Bedarf zu holen. Dazu brauche ich natürlich eine brauchbare Kettensäge. Er hatte mir zwar angeboten, seine eigene Kettensäge nutzen zu dürfen, aber das hätte ich als unangemessen empfunden.
Und da meine gute alte Solo Kettensäge noch in Deutschland nach mehr als 100 Bäumen an Altersschwäche eingegangen ist, kommt nun der Nachfolger. Brigitte war als meine Beraterin beim Kauf dabei, und das ist nun das Ergebnis. Wenn man schon einen kleinen ….. hat, braucht man wenigstens eine große Kettensäge, und diese hier mit 3 PS ist zwar noch nicht das Modell „Witwenmacher“, aber trotzdem sicherlich groß genug.

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27.11.2015, Sonnenuntergang am Porto comprido

Diese Fotos sind eigentlich am 26. abends entstanden, aber ich hatte ja schon einen Blog-Eintrag gemacht. Bei dieser Gelegenheit kam uns zu Bewußtsein, dass auch andere Menschen diesen Ort lieben, wie z.B. mein Freund Harry. Aber Harry wird in einem guten halben Jahr mit seinem Schiff hier ankommen, dann kann er Faial wieder genießen!

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26.11.2015, Fundament für die „Honeymoon-Suite“

Nach dem Ausschachten war heute das gießen der Bodenplatte dran. Eigentlich wollte ich 1,50m drangießen, aber dann dachte ich: was soll der Geiz. Also habe ich auf 1,80m vergrößert, so dass theoretisch sogar Platz für eine Dusche wäre. Am schwierigsten war es für mich, die Abwasserrohre für Toilette und Küche absolut perfekt in Position und Gefälle mit einzugießen. Es sieht aber gut aus!

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25.11.2015, warmes Wasser per Sonne

Unser Thermosiphon ist montiert. Allerdings wäre das ohne Nachbarschaftshilfe nicht möglich gewesen, weil mein Rücken mal wieder arg am rumzicken ist.
Wir haben uns für dieses futuristische Gerät entschieden, weil es gut aussieht, einen Preis für seine Effizienz gewonnen hat und auch vollkommen autark funktioniert. Es soll für einen 4-Personen Haushalt reichen, hat aber für den Notfall auch einen Heizstab eingebaut, so dass wir bei längeren Schlechtwetterperioden mit dem sehr billigen Nachtstrom den eingebauten 100l Pufferspeicher heiss machen können.
Das Wasser läuft aber auf dem Weg zu den Hähnen zusätzlich auch noch durch die gewohnte Gastherme, die ich bei längerem Stromausfall natürlich auch wieder aktivieren könnte.
Somit sind wir wieder ein bischen autarker. Ich werde auch diese Woche noch einige zusätzliche Gasflaschen kaufen, damit wir uns bei Problemen mit der Gasversorgung erstmal keinerlei Sorgen machen müssen (jedenfalls für 1-2 Jahre).
Einen Windgenerator habe ich übrigens auch schon da, vielleicht sind wir ja wirklich irgendwann autark.

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23.11.2015, Projekt „Honeymoon-Suite“

Unser Gartenhaus, das ja 2011 gebaut wurde, und zwar vor allem anderen, und in dem ich/wir viele Monate gelebt habe(n), wird jetzt vergrößert und mit Küche, Bad und natürlich Wärmepumenheizung ausgestattet. Oder auch Kühlung.
Äußerlich soll der rustikale Look durchaus erhalten bleiben, aber innen wird es ein absoluter Kracher. Komplett isoliert, hochwertig und schön ausgestattet, soll es für unsere Gäste eine so anheimelnde Unterkunft werden, dass sie gar nicht wieder weg wollen.
Ende der Woche ist hoffentlich nicht nur das Fundament fertig, sondern möglicherweise auch schon das Ständerwerk und mehr. Dabei bin ich natürlich von den Materiallieferungen abhängig, aber ich bin von Natur aus optimistisch.

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21.11.2015, was für ein Tag

Die letzten Tage waren ja leider alles andere als schön, es war zwar mit 17 bis 19 Grad nicht kalt, aber wir waren die ganze Zeit im Nebel und somit war es eigentlich schon ziemlich ekelitsch.
Heute aber ein Tag, wie wir ihn lieben, und wie er glücklicherweise zu jeder Jahreszeit vorkommt.
20 Grad, wolkenloser Himmel, ein Sommertag!
Also haben wir heute einen Ausflug unternommen, haben mittags bei Aldina gegessen und nach einem Kurzbesuch bei Freunden den Nachmittag weitgehend textilfrei auf der Terrasse verbracht.
Wie unser Freund Dietrich immer sagt: „Was soll das schlechte Leben!“.
Recht hat er!

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18.11.2015, Rettung von Kims Pickup-Truck

Rettung von Kims Pickup-Truck

Da weiterer Regen angekündigt ist, haben wir heute mit Hilfe eines sehr netten Nachbarn von Kim und dessen Traktor den Pickup retten können.
Ich habe keine Ahnung, wie Kim mit dem Hinterrad-getriebenen Wagen überhaupt bis zur Baustelle gekommen ist, aber einen Rückweg aus eigener Kraft gab es definitiv nicht.

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17.11.2015, Projekt Pferdestall

 

Unsere Freundin Kim, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich um alte Pferde zu kümmern, braucht einen weiteren Stall, und natürlich helfe ich gerne dabei. Vor ein paar Wochen hatte ich ja schon die Stämme mit unserem Unimog herangeschafft, und jetzt ging es an die Verwirklichung. Heute morgen holte Kim meinen Zementmischer mit ihrem Pickup-Truck ab und transportierte ihn zur vorgesehenen Baustelle. Diese liegt einigermaßen gut geschützt in einem Tal, was aber aufgrund der Wetterverhältnisse extrem schlammig ist. (Trotzdem hoffen wir, das Auto vor Anbruch des nächsten Sommers dort wieder heraus zu bekommen.)
Wie ihr seht, haben wir sehr viel an einem Tag geschafft, was hauptsächlich an Pedro lag, ein einheimischer Mann mit Bärenkräften (mit links trug er den Zementmischer, und mit rechts 2 Stück 50kg Säcke Zement). Aber meinen Rückenschmerzen nach zu urteilen muss ich auch etwas getan haben. In jedem Fall war es eine perfekte Teamarbeit.

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