19.05.2015, Geburtstag, Ausflug


Heute haben wir den Tag damit begonnen, meinen Geburtstag zu feiern. Jetzt bin ich 53, aber das ist egal, da ich ja meine Midlife-Crises mit 30 hatte. Den Tag habe ich begangen, wie ich es am liebsten habe: auf Reisen und mit meiner Herzdame.


Am späten Vormittag sind wir dann nach Costa Nova gefahren und haben uns bei 7-8 Windstärken am Strand sandstrahlen lassen. Es sind zwar 18 Grad, aber gefühlt bei diesem Sturm nur knapp über dem Gefrierpunkt. Immerhin ist es in unserem vollisolierten Wohnklo sehr angenehm.
Gleich wird der Grill angeworfen und Fleisch geschwärzt.
Hier noch ein kleines Video.

 

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18.05.2015, Atlantik


Heute haben mal einen längeren Schlag gemacht und sind nun nahe Aveiro an der Atlantikküste. Da wir ein paar Tage bleiben wollen, habe ich endlich mal das Vorzelt aus der Backskiste gezerrt und aufgebaut. Es ist riesig. Allerdings muss ich sagen, dass ich ein Vorzelt für Reisende für vollkommen nutzlos halte. Es dauert nämlich länger, das blöde Ding aufzubauen, als ein komplettes Haus zu bauen (O.K., vielleicht liegt es auch an meiner mangelnden Kompetenz).
Na gut, jetzt steht es einigermaßen und wir haben uns heute sogar noch Campingmöbel, sprich Tisch und Stühle sowie einen Grill angeschafft. Wir haben ja genug Platz……


Direkt nach der Ankunft ist Brigitte erst mal mit unserem Kater Gassi gegangen. Danach sind wir spazieren gefahren und haben versehentlich eine deutsche Kneipe gefunden. Eigentlich würden wir da nie hineingehen, schließlich wollen wir die Verlockungen des jeweiligen Landes genießen. Allerdings war alles köstlich, es gab viele verschiedene Biersorten, darunter 2 selbstgebraute, und außerdem kam von Norbert der Tip, wie wir am Besten an Campingmöbel kommen. Also alles gut!
Der Platz hier, der Name ist Orbitur, ist komplett mit Pinien bewachsen und bietet ein sinnvolles Maß an Schatten. Der Preis ist auch in Ordnung, 18€ pro Nacht inclu Strom und Wlan.

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17.05.2015, Sightseeing


Heute haben wir zu Fuß die Stadt erkundet. Der alte Teil war sehr beeindruckend. Man sieht die Einflüsse der verschiedenen Epochen, dieses wundervolle Bauwerk scheint maurischen Ursprungs zu sein.
Den schönsten Platz hat sich wie üblich die katholische Kirche gesichert, die Schäfchen waren und sind ja mit allem einverstanden und zahlen gerne für die Prunksucht ihrer angebeteten Organisation.
Hier noch ein kleines Video, was einen Überblick gibt über die Annehmlichkeiten auf diesem Campingplatz. Das ist wohl nötig, weil ich ja auf dem ersten spanischen Campingplatz so geschockt war wegen der extremen Kosten und des geringen Gegenwerts. Hier ist definitif alles im grünen Bereich, rund 20€ pro Nacht für dies:

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16.05.2015, Tordesillas


Heute sind wir zwar den ganzen Tag durch Wüste gefahren (jedenfalls öde und trockene Landschaft), aber dennoch haben wir einen wundervollen Campingplatz unter Bäumen gefunden.
Eigentlich war es so: wir kamen mit unserem bescheidenen Gespann an, unterhielten uns nett mit der jungen Dame am Empfang und bekamen diesen riesigen, schattigen Traumplatz. Direkt nach uns kam ein weiteres deutsches Gespann, ein großer, moderner Wohnwagen mit einem protzigen Porsche Cayenne als Zugfahrzeug, und wo ist er jetzt? Ein paar Plätze weiter, in der prallen Sonne.


Hier noch mal ein paar Impressionen von gestern abend. Brigitte wollte gerne Hühnerbeine und Flügel essen, und zwar kross, also haben wir unseren Mini-Ofen herausgeholt. Ich selbst habe Hähnchenfilet vorgezogen (ich mag nichts mit Gräten, oder wie das Gelumpe heißt) und dieses in der Pfanne gegart, während ich in der anderen Pfanne Bratkartoffeln gemacht habe. Es war alles absolut köstlich, und wie so oft wundern wir uns, was auf diesem engen Raum alles möglich ist!

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15.05.2015, nahe Pamplona


Wir haben unser Tagespensum geschafft. Anfangs haben wir die Autobahn genommen, aber ab Puyoo sind wir auf die Landstraße abgebogen, weil 25km kürzer. Das war vielleicht ein Fehler, denn es ging über die Pyrenäen. Und wie!
Zweifellos war es eine fantastische Strecke, und zum Großteil identisch mit dem Jacobsweg. Im Gebirge nur 6 Grad, Regen, und alles voller Pilger.
Jetzt bin ich aber sicher, dass die 25km längere Strecke uns mindestens 2 Stunden Fahrerei erspart hätte. Und jetzt weiss ich auch, warum wir fast nie ein anderes Auto gesehen haben.
Unser Autochen hat glücklicherweise hervorragende Bremsen, und auch der Wohnwagen hat eine sehr gute hydraulische Auflaufbremse, also alles im grünen Bereich.

Jetzt sind wir auf unserem ersten spanischen Campingplatz. Als erstes ist er mal genau doppelt so teuer wie wir es gewohnt sind. Und das ohne dass hier irgend etwas besonderes geboten wird. Im Gegenteil, es ist staubig, öde, trostlos und abstoßend hier. 30€ pro Nacht sehe ich daher als Unverschämtheit an. Ich hoffe, das ist eine Ausnahme, ansonsten würde ich Spanien von der Liste der lohnenden Campingziele streichen.

Jetzt aber noch ein kleiner Stimmungsbericht von gestern abend: nach dem köstlichen selbstgekochten Abendessen und dem Aufziehen frischer Bettwäsche haben wir die Leinwand heruntergelassen, den Beamer eingeschaltet und einen tollen Film eingelegt. Die Leinwand ist an der Vorderseite des Wohnwagens montiert, und wir fläzen uns folglich hinten auf die Liegewiese. Dabei kam uns dann der Wunsch nach einem Pastis. Kein Problem, ist im Kühlschrank vorhanden. Dazu noch für jeden 2 Eiswürfel ins Glas (ja, unser Wohnwagen verwöhnt uns auch mit Eis, selbst nach einer langen Fahrt) und einfach nur den Abend genießen.
So klein unser Wohnklo auch ist, es bietet erstaunliche Möglichkeiten.
Für uns ist diese Wohnwagen-Erfahrung ja Neuland, eigentlich gehörte ich bis jetzt immer zu denen, die darüber geschimpft haben. Aber jetzt kann ich die Faszination absolut verstehen. Und daran, immer der langsamste zu sein und im Rückspiegel eine Schlange bis zum Mond zu sehen, gewöhnt man sich!

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14.05.2015, heute in Saint-Gaudens


Nachdem wir gestern in Carcassonne auf Touri-Trip waren, sind wir heute als erstes zum Montsegur gefahren, wo vor einigen Jahrhunderten die Katharer zunächst belagert und später verbrannt wurden.


Die Fahrt war durchaus abenteuerlich, und einmal hat uns Marie in eine Sackgasse geführt, wo nicht mal wenden möglich war. Also einen halben Kilometer rückwärts mit dem Wohnklo am Haken.


Danach wollten wir aber endlich mal Strecke machen, denn das Fahren auf kleinen und gewundenen Straßen mit extremen Höhenunterschieden ist sehr anstrengend und sehr wenig kilometerintensiv. Alles in allem kommt unser kleines Auto mit seinen 125 Pferden ganz gut klar mit der Last.


Hier unser heutiger Campingplatz. Morgen wollen wir in Richtung Pamplona fahren. Hier ist es übrigens momentan sehr kalt und regnerisch, ca. 14 Grad, und morgen soll es noch schlechter und kälter werden. Also ab nach Spanien!

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12.05.2015, Carcassonne


Heute haben wir uns von Marie, der ostdeutschen Gefängnisaufseherin, die in unserem Navi wohnt, über die unglaublichsten Straßen bis nach Carcassonne führen lassen. Mir fehlen in diesem Fall die Superlative, aber ich halte es für möglich, dass das heute die schönste Strecke war, die ich jemals gefahren bin. Die Aussichten und auch die Düfte (natürlich sind wir wieder offen gefahren) waren absolut großartig. Ob das reproduzierbar ist, weiss ich nicht, die meisten Straßen waren kaum breiter als unser Gespann. Marie ist bei ihrer Routenwahl sehr eigen, aber durchaus in unserem Sinne

Noch eine weitere gute Nachricht: unser Landy hat den TÜV geschafft. Dafür gesorgt hat unser Nachbar und Freund Helder. Es war zwar im dritten Anlauf, aber letztlich waren es Kleinigkeiten. Wenn man bedenkt, dass es eins der unzuverlässigsten Autos ist, die jemals gebaut wurden, grenzt es an ein Wunder, dass bisher nur ein paar Verschleißteile fällig waren.

Noch 2 Dinge zum Abschluss: erstens, es ist scheissheiß, und zweitens, neben uns steht ein Wohnwagen, der noch kleiner ist als unserer.

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11.05.2015, Pont de Salars


Heute hatten wir rund 30 Grad, also anfangs noch offen, dann lieber zu und Klimaanlage an. In jedem Fall war die Strecke heute so fantastisch. dass man es nicht beschreiben kann. Das ist die wahre Art zu reisen, mit viel Zeit!

Mittags nimmt man(n) gerne ein kleines Steak und ein großes Bier, während das Essen von Brigitte genau so aussah, als hätte man ein Huhn durch einen schnelllaufenden Propeller geworfen. Aber anscheinend hat es geschmeckt.

Unser Platz für heute Nacht. Ausgewählt nach Schattenfaktor. Morgen geht es dann nach Carcassonne.

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11.05.2015, weiter in Richtung Süden

wir haben noch 380 km bis Carcassonne vor uns, die wir in 2 Etappen angehen.
Jetzt denke ich an den alten Witz:
Was ist der Unterschied zwischen einer Autoschlange und einer richtigen Schlange? Antort: Bei der richtigen Schlange ist das Arschloch hinten!
Ich befürchte, im Moment bin ich das A……..

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10.05.2015, fauler Sonntag


Nach einer wunderbaren Nachtruhe haben wir heute den ebenso wundervollen Tag mit einem Sektfrühstück begonnen. Die Katzen sind schon wieder neugierig und genießen ihr „Katzenfernsehen“.
Hier mal Impressionen aus unserem Wohnklo:


Hier unsere Küche nach dem Kochen (und vor dem Spülen).


Und hier sieht man unseren Beamer im Oberschrank. Abends, wenn wir Langeweile haben, wird vorne die Leinwand heruntergelassen und hinten der Beamer angeworfen, wir haben ein paar nette Filme da. Wohnklo, aber mit einem Mindestmaß an Luxus!

Hier noch ein netter Artikel:

P.S.: Der Internet-Zugang hier war leider ausgefallen, und das natürlich am Wochenende. Nach einigem Hantier und dem Abchecken vieler IP-Adressen bin ich auf den Portal-Server gestoßen und konnte ihn über ein Hintertürchen resetten. Danach Funktion O.K. Massive Sicherheitslücke!
Manchmal kann es von Vorteil sein, wenn man früher mal IT-Fuzzi war. Aber bitte nicht weitersagen.

 

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