05.08.2012, wieder ein Abschied


Heute möchte ich aus aktuellem Anlass ein wenig über das Leben in einer Marina berichten, die ausschließlich von Blauwasserseglern frequentiert wird.
Allein auf dieser Reise hat sich mein Freundeskreis erheblich vergrößert, und wer einmal per Segelyacht längere Strecken unterwegs war, wird mich sofort verstehen können.
Sobald man irgendwo anlegt, lernt man andere Segler kennen. Fast immer sind dies faszinierende und freidenkende Menschen aus aller Herren Länder. Die Umgangssprache ist auch hier Englisch.
Gestern morgen liefen Bryan und Dorothy aus, die ich seit Santa Maria kenne.
Gisela und Uwe umrunden zur Zeit England, wir sind seit Belgien in Kontakt.
Morgen reisen John und Joanne von Faial ab, die innerhalb von wenigen Tagen zu engen Freunden geworden sind und mich zu sich nach Amerika eingeladen haben.
Ebenso wie Kyle, ein Kanadier, der seit Jahren als Crew auf Segelyachten unterwegs ist, der aber erst in ein paar Tagen abreist in Richtung Belgien, und Emile, der hier in Horta sein eigenes Schiff verkauft hat und in ein paar Tagen als Crew (mit 74 Jahren) mit einem reizenden älteren walisischen Paar auf deren 46 Fuß Katamaran nach Portugal segelt, um dort seine Tochter zu besuchen. Besagte Tochter, Beatrice, eine erfolgreiche Architektin, war per Flieger ein paar Tage hier und hat die Insel sehr genossen. Nun habe ich eine weitere Einladung, an die Algarve.
Man lernt sich kennen und versteht sich. Man geht auseinander und trifft sich irgendwo anders auf der Welt wieder. An der Freundschaft ändert sich dadurch nichts, außer, dass sie mit jedem weiteren Treffen intensiver wird.
Wer dieses Leben unter Fahrtenseglern einmal kennen gelernt hat, wird sicherlich niemals mehr davon loskommen.
Das gilt auch für mich.

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03.08.2012, Vorbereitungen für die Woche des Meeres


Wie ihr seht, liegen wir als viertes Schiff im Päckchen, weil in Kürze die Teilnehmer einer Atlantikregatta hier eintreffen werden. Für dieses Event wurde der komplette Steg B geräumt, um alle Boote zentral legen zu können.
Ganz Horta ist bis zum 14ten eine einzige Party, und wie ich befürchte, rund um die Uhr. Ich werde weiter davon berichten, und weniger vom Haus, obwohl es extrem schnell voran geht. Aber in ein paar Tagen kommt Brigitte, und ich möchte, dass ihr die Augen aus dem Kopf fallen, wenn sie das Haus sieht, also geduldet euch noch ein wenig.

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02.08.2012, Handwerkskunst


Die Handwerker sind tatsächlich eher Künstler, die Fassade mit den ausgesparten Flächen über den schönen Sichtsteinen sieht einfach großartig aus, ich bin absolut begeistert! Bei dem Tempo wird das Haus bis Ende nächster Woche innen und außen fertig verputzt sein. Auch Türen und Fenster sind bereits in Produktion. Mittlerweile ist auch Steffens Cousin Marcus hier eingetroffen. Die Jungs scheinen sich nicht unwohl zu fühlen!

 

 

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30.07.2012, das Haus wird verputzt


Ab heute sind wieder einheimische Handwerker an der Arbeit, und das mit beeindruckender Geschwindigkeit. Gegen Abend war bereits eine Hausseite komplett fertig. Wir wollten eigentlich parallel alle Leerrohre legen und in das Fundament eingießen, aber keine Chance, da die Handwerker rund 10 Stunden netto pro Tag arbeiten. In Kürze ist das Haus innen und außen bereit für die finalen Arbeiten.

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22.07.2012, die Arbeiten beginnen


Steffen und ich haben begonnen, den vorgefundenen Urwald wieder in ein schönes Grundstück zu verwandeln. Das Foto ist aber ungefähr einen Kilometer entfernt aufgenommen.

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20.07.2012, unser Liegeplatz


Heute mal, weil ich Trottel vergessen habe, auf unserem Grundstück Fotos zu machen (vielleicht war ich auch einfach zu geschockt, Urwald vorzufinden, in dem sogar der Unimog nicht sofort sichtbar war), ein Foto von Forty 8. Das ist doch wohl ein fantastischer Liegeplatz, oder?
Fotos vom Haus folgen natürlich!

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18.07.2012, wir sind am Ziel!


Nach einer windlosen Nacht, in der das Boot aber trotzdem stark geschaukelt hat, motorten wir zunächst nach Madalena auf Pico, um uns zu stärken.
Die Mole war nicht mehr zugänglich, also ankerten wir und fuhren mit dem Beiboot an Land.

Als wir in Horta einliefen, wurden wir bereits erwartet, und ich habe mich sehr über diesen netten Empfang gefreut.
Auch die Formalitäten waren innerhalb weniger Minuten erledigt, so dass wir im Anschluss los zogen, um den nächsten Roller zu mieten.
Diesmal einen 50er, der sehr lautstark “Mäh“sagt, wenn man am Hahn dreht. Viel mehr passiert aber nicht. Auf dem Weg musste Steffen erst mal eine Pause einlegen.

Hier ein Foto vom Pico, von Faial aus geschossen.

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17.07.2012, bald sind wir am Ziel


Auf dem Foto sieht man links den Pico, geradeaus ist bereits Faial in Sicht, was man aber auf dem Foto leider nicht erkennt.
Der Wind ist sehr schwach, aber morgen Mittag sind wir da, zur Not per Diesel.

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16.07.2012, Terceira

Wie ihr seht, liegen wir direkt in Angra do Heroismo, der Hafenmeister hat uns einen sehr guten Platz angewiesen.
Die Überfahrt hat fast 2 Tage gedauert, weil wir nur in den ersten Stunden guten Wind hatten, danach war es eher Flaute.


Neuer Roller, neues Glück. Wir gehen auf Erkundungsreise!
Morgen Mittag laufen wir dann aus nach Faial. Es sind zwar nur rund 60 Sm, aber ohne Wind kann das ganz schön weit sein.
Wenn wir dann ankommen, hat meine Freundin Paula ein Empfangskomitee auf Standby, es wird eine kleine Party mit  Vinho verde geben, ich freue mich schon darauf.

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13.07.2012, nächste Erkundungsfahrt

Heute morgen mussten wir erst mal unseren Roller gegen einen anderen eintauschen, weil die Bremsanlage nicht mehr funktionierte. Dann sind wir die ufernahen Straßen abgefahren und haben den Tag sehr genossen.
Nach dem Mittagessen machte der neue Roller auch Zicken, er hatte dauernd Zündaussetzer und sprang auch nur noch per anschieben an.
Da haben wir ihn dann lieber ruckelnd und knallend zum Vermieter zurückgebracht.
2 Fahrzeuge in 24 Stunden, das ist doch gar kein schlechter Schnitt, oder?

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