12.07.2012, Inselerkundung

Heute habe ich über den Hafenmeister einen Roller bestellt, um mit Steffen für 2 Tage auf der Insel mobil zu sein. Ich muss allerdings sagen, so einen komischen Roller habe ich noch nie gesehen.
Anyway, die Inselerkundung macht uns beiden enorm viel Spass, und morgen geht es weiter.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Ein Kommentar

12.07.2012, sanitäre Anlagen

Tja, wie passt das Foto zum Titel? Ich hatte natürlich überlegt, die sanitären Anlagen zu fotografieren, aber aus Rücksicht auf die weniger robusten unter euch habe ich ein Foto von Bord aus in Richtung Festung gewählt.
Tagsüber kann man die Anlagen durchaus nutzen, sie werden bestimmt auch regelmäßig gereinigt (ich vermute, um die Weihnachtszeit).
Toilettenpapier ist ja kein Muß, wenn man Wert darauf legt, kann man es sich ja auch selbst mitbringen.

Wenn man bei Nacht duschen geht, sollte man aber darauf gefasst sein, dass man nicht alleine ist. Im Dunkeln kommen nämlich die Kakerlaken aus ihren Verstecken. Wenn man also das Licht einschaltet, sieht man erst mal eine Armee von Kakerlaken, und nach einer Sekunde sind alle verschwunden, als hätte es sie nie gegeben.
Aber als ich nach dem Duschen in meine Schuhe schlüpfen wollte, war einer davon schon besetzt. Die Kakerlake schaute mich ziemlich böse an, als ich sie aufforderte, zu verschwinden. Als ich aber den anderen Schuh hob, dachte sie bestimmt „der Klügere gibt nach“ und war in Sekundenbruchteilen weg.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Ein Kommentar

11.07.2012, Santa Maria


Heute sind wir, nach 7 Tagen Segeln, auf Santa Maria angekommen. Santa Maria ist übrigens die einzige nicht-vulkanische Insel der Azoren.
Durch den NW-Wind hatten wir insgesamt 770 Nautische Meilen zurückzulegen, was ein “Etmal“ von durchschnittlich 110 Seemeilen macht, also durchaus kein schlechter Wert.
Das Wetter war meistens eher schlecht, meine Vorstellungen von dem Törn sind leider in keinster Weise erfüllt worden. Kurz: es war im wesentlichen ein Scheiß-Törn.
Aber trotzdem sind wir jetzt auf den Azoren, und wenn ich meinem Sohn jetzt das Segeln vergällt habe, hoffe ich, dass er trotzdem die Azoren lieben wird!

Veröffentlicht unter Uncategorized | 5 Kommentare

04.07.2012, Steffen, Touristentour, auf See


Gestern gegen Mittag reiste Brigitte ab, und gegen halb fünf kam Steffen an.
Heute haben wir zuerst Lebensmittel gebunkert und dann noch eine touristische Fahrt durch Lissabon gemacht.
In wenigen Minuten laufen wir aus. Das nächste Ziel heißt Santa Maria, rund 1500 km Atlantik.
Wenn wir da sind, kommt der nächste Eintrag.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare

28.06.2012, Besuch

Heute ist ein besonderer Tag, denn Brigitte kommt für ein paar Tage an Bord. Außerdem kommen Harry und Anne, so dass wir jetzt zu fünft die Stadt erkunden können.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare

17.06.2012, Cherbourg-Lissabon

Endlich wieder online!
Die Fahrt über die Biskaya war leider eine weniger schöne Erfahrung.
Anfangs schwacher bis mäßiger Wind, auch mal nahezu Flaute, aber Jony und ich hatten ja extra noch ein paar Tage in Cherbourg verbracht, um Sturm zu vermeiden.
Leider hat die Vorsicht nichts genutzt, am 21.06.2012 steigerte sich der Wind auf 7-8 Bft., in Böen 9, und blieb so für fast 30 Stunden. Die Wellenhöhe betrug zur schlimmsten Zeit rund 7 Meter.
Das Boot hat sich super geschlagen, und Jony auch, aber ich brauche nicht unbedingt eine Wiederholung dieses Erlebnisses.
In Nordspanien liegen wir kurz in Ria de Ribadeo ein, um alle Tanks zu füllen, danach sofort weiter.
Am 27. abends machten wir endlich in Lissabon fest, nahe am Zentrum.
Eine absolut großartige Stadt!
Gut, dass wir hier einen Kurzurlaub machen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Ein Kommentar

12.06.2012, Zeebrugge nach Cherbourg

Diesmal gibt es ein heruntergeladenes Foto, da ich keine Fotos mehr machen kann. Aber dazu später mehr.

Morgens um 9 Uhr brachen wir aus Zeebrugge auf, bei zunächst schwachem Wind. Kurze Zeit später steigerte sich der Wind aber auf 5-6 Bft. und baute bald eine See von 2-3m Höhe auf. Der Wind kam aber von schräg hinten, so dass wir nur mit Vorsegel meist mehr als 8 Knoten Fahrt machten.
Nachts schlief der Wind ein, so dass wir nach einigen Stunden Dümpelei den Diesel anwarfen. Nach 4 Diesel-Stunden kam der Wind wieder und brachte uns ähnlich rasant nach Cherbourg.
Bein Anlegemanöver, genauer beim Versuch, mit der Heckleine in der Hand auf den Steg zu springen, blieb ich leider mit dem Fuß an der Seereling hängen und machte folglich aus anderthalb Meter Höhe einen Kopfsprung auf den Steg.
Folge: Prellungen, Zerrungen und -leider- eine zerstörte Kamera.
Die nächsten Tage ist Sturm bis 8 Bft. angekündigt, also bleiben wir doch bis Sonntag hier.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 4 Kommentare

07.06.2012, Scheveningen-Zeebrugge

Der Wind drehte auf günstig, also raus, diesmal alleine an Bord.
Der ganze Tag traumhaft. Nur gegen Abend alle paar Minuten Unwetterwarnung über Funk von der niederländischen Küstenwache.
Bedingungen zu der Zeit wie auf dem Foto. Aber das Unwetter kam mit Windstärke 8, glücklicherweise hatte ich rechtzeitig gerefft, so dass ich mich beim Einsetzen des Sturms erst mal gemütlich mit einem Glas Single Malt hinsetzen und das Spektakel bewundern konnte.
Aufgund des wieder drehenden Windes war mein ursprüngliches Ziel Nieuwport nicht mehr machbar, und sogar nach Zeebrugge musste ich kreuzen, aber um 3 Uhr nachts erreichte ich den Hafen.
Dieser ist allerdings dermaßen groß und kompliziert, dass es bis 4 Uhr dauerte, bis ich einen Liegeplatz in der Marina erreicht hatte.
Übrigens lag ca. 100m entfernt die Queen Mary 2, wirklich ein sehr beeindruckendes Schiff.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 4 Kommentare

05.06.2012, Ijmuiden-Scheveningen

Ijmuiden gab für uns nicht viel her, es war eine typische Touristenfalle.
Aber Scheveningen ist ganz in Ordnung. Aufgrund des SW-Windes müssen wir hier auch einige Zeit bleiben. Da Andreas direkt im Anschluß an unseren Segeltörn auf eine Mittelmeer-Kreuzfahrt geht, ist hier für ihn Endstation.
Er war in diesen 2 Wochen ein toller Segelkamerad und Freund, deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich „Danke“ sagen!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Ein Kommentar

02.06.2012, weiter nach Ijmuiden

Um 10 Uhr liefen wir aus Nes aus, um die Gezeiten zu nutzen. Die Strecke aufs offene Meer ist ziemlich weit, und wir hatten beim Verlassen der Betonnung die höchsten Wellen unserer bisherigen Tour, um die 5 Meter.
Das Boot lief aber großartig, und wir konnten hart am Wind weiter die Inselkette absegeln.
Am 03.06.2012 gegen Mittag kamen wir in Ijmuiden an.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar