30.05.2012, Ameland, nicht ohne Probleme

Tagsüber verließ uns der Wind, und wir warfen Anker ohne Landsicht. Später entschieden wir uns, Ameland anzulaufen. Schaut euch unseren Weg auf dem Kartenplotter an. Sieht gut aus, oder?

Aber tatsächlich saßen wir genau beim Pfeil auf Schiet und mussten uns freischleppen lassen. Der Herstellen der Seekarte wird mich noch von meiner weniger charmanten Seite kennen lernen.
Beim Abschleppen haben wir außerdem noch mit dem Bug unseres Panzerkreuzers „Forty8“ das Heck des Schleppbootes zertrümmert. Bei 2,5m Wellenhöhe kann das natürlich passieren, aber ich bin froh über diesen Beweis, dass unser Boot eine so extreme Stabilität besitzt.

 

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29.05.2012, von Brunsbüttel auf die Nordsee

Morgens um 8 Uhr in die Schleuse, trotz roten Lichts.
Der Schleusenwärter ließ uns danach natürlich 10 Minuten warten, aber egal.
Danach raus auf die Elbe, Windstärke 6, gegenan.
Es dauerte viele Stunden, bis wir die Elbmündung tatsächlich verlassen hatten und auf Kurs parallel zu den Inseln gehen konnten.

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28.05.2012, NOK km 85 bis Brunsbüttel

In dieser Bucht am NOK haben wir die erste Nacht verbracht, es war absolut idyllisch!

Früh morgens haben wir den Diesel angeworfen, um die restlichen 85 Kilometer bis Brunsbüttel zu motoren. Segel zu nutzen ist zusätzlich zum Motor zwar erlaubt, war aber keine Option, da der Wind genau von vorne kam.
Landschaftlich ist der NOK sehr schön, aber er zieht sich. Alle paar Kilometer gibt es Ausweichstellen, und überall gibt es Ampeln, die anzeigen, ob man weiterfahren darf oder warten muss.

Die Begegnungen mit der Großschifffahrt waren dadurch völlig stressfrei.

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27.05.2012, Beginn der Überführungsfahrt

Nach der sehr schönen Zeit in Deutschland ist es jetzt wieder soweit: das Boot wird überführt.

Seit Ende Januar habe ich das Boot ausgerüstet für lange Fahrt. Auf dem Foto seht ihr meinen Navi-Tisch.
Dazu kommt auch noch ein Beiboot mit 10 PS Außenborder (ein wenig Spass kann ja auch nicht schaden) und ein Epirb, was besonders für meine designierten Mitsegler eine große Beruhigung sein wird, da ja angeblich ziemlich viele Container in den Meeren herumschwimmen und man damit weltweit bei Bedarf eine Rettungsaktion auslösen kann.

Andreas kommt an Bord, und von Fehmarn aus geht es nach Kiel in den Nord-Ostsee-Kanal, kurz NOK.

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16.02.2012, das Dach ist fertig

Das Dach hat etwas länger gedauert als erwartet, weil ich anscheinend das gute Wetter mit nach Deutschland genommen habe. Jetzt allerdings ist es fertig, dicht und windsicher.

Außerdem finde ich es auch durchaus schön.

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03.02.2012, Dach

Reinregnen tut es schon mal nicht mehr!

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02.02.2012, Fortschritte beim Dach

Es geht voran, vielleicht ist das Haus bis Ende der Woche eingedeckt.

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01.02.2012, das Dach kommt

Leider war das Holz nicht rechtzeitig geliefert worden, eigentlich hatte ich vor, das Eindecken mit Siggis Hilfe selbst zu machen, aber nun muss ich genau wie ihr auf Fotos schauen, die mir mein Freund Alan schickt, der die Arbeiten beaufsichtigt.

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24.01.2012, die Geschichte des Unimog-Imports

1. Gang zum Zoll, Empfang eines Laufzettels;
2. Gang zur Azorenverwaltung;
3. Gang zur Bank, um Homologierung zu bezahlen;
4. Fahrt zur Verwaltung von Capelo, um meinen Wohnsitz bestätigen zu lassen;
5. Fahrt zum Amt für Vehiculos, um den Unimog zu homologieren;
6. Gang zum Zoll mit allen Papieren und Unterlagen;
7. Erhalt eines Schreibens für das Amt für Vehiculos;
8. Gang zum Amt für Vehiculos, Erhalt eines Schreibens für den Zoll, incl. neuer Nummer (54-45-HO);
9. Gang zum Zoll, Erhalt der Einfuhrpapiere samt 60 Tage Betriebsgenehmigung;
10. Gang zum Straßenverkehrsamt, um den Fahrzeugschein zu beantragen;
11. Gang zum Amt für Vehiculos, weil irgendein Dokument fehlte;
12. Gang zum Straßenverkehrsamt, um den Fahrzeugschein zu beantragen;
13. Gang zum Amt für Vehiculos, weil auf einem Dokument Vorname und Name vertauscht waren;
14. Gang zum Straßenverkehrsamt, um den Fahrzeugschein zu beantragen;
15. Gang zur Versicherung;
16. Gang zum Schildermacher.

Tja, so einfach geht das!

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25.01.2012, Ende der ersten Phase


Leider ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, nach Deutschland zurück zu kehren. Ich nutze die Gelegenheit unf fliege gemeinsam mit Siggi. An dieser Stelle vielen Dank an dich, lieber Siggi, wir haben viel geschafft und uns dabei gut verstanden.
Es fällt mir sehr schwer, da ich mich hier mittlerweile zu Hause fühle. Aber es gibt halt auch in Deutschland noch viel zu tun.

Wenn es weiter geht, was frühestens Ende April der Fall sein wird, mache ich eine Rundmail, und bis dahin wünsche ich euch alles Gute!

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