23.01.2012, betonieren



Das obere Foto zeigt den Sonnenuntergang von gestern als Panorama-Aufnahme.
Das untere unser heutiges Tagewerk, die erste Fundamentlage für das Schlafzimmer. Insgesamt haben wir 20 volle Maschinen verarbeitet, und die Maschine ist wirklich ein Monster. Eine Füllung bedeutet 50 kg Zement und 50 Schaufeln Kies. Oder im Ergebnis 5 volle Schubkarren Beton. Wir können uns heute beide im Stehen mit den Händen unter den Fußsohlen kratzen.

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22.01.2012, Sonntag, Mauerbau, Tag genießen

Am heutigen Sonntag haben wir früh begonnen, die Mauer weiter aufzubauen. Da die einzige Nachbarin zu Hause war und Besuch hatte, haben wir den Betonmischer nicht angeworfen. Außerdem war es dermaßen heiss, dass uns die Arbeit sowieso schwer fiel. Tatsächlich haben wir heute beide je 2 Satz Kleidung durchgeschwitzt.
Wir sind dann in kurzer Hose und T-Shirt mit dem Roller zur nächsten Kneipe gefahren, um ein kaltes Bier zu geniessen. Natürlich war unser Mitgefühl bei euch im nassen und kalten Deutschland! Hoffentlich glaubt mir das irgendwer.

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20.01.2012, die Maurer sind vorerst fertig


Die Gartenmauer beginnt zu wachsen, sie ist mit viel Beton stabilisiert (den man aber nachher von außen nicht sieht), und sieht recht gut aus.

 


Die Stirnseite des Hauses, man kann die Asymetrie jetzt gut erkennen.

 


Das Foto zeigt den Blick über das Wohnzimmer hinweg in Richtung Capelinhos. Brigitte wollte schon immer eine Schießscharte, also habe ich eine vorgesehen.

 


Das Wohnzimmer, man sieht die hohe Wohnzimmerwand, die weitergemauert wird, wenn alle Dachbalken ihren Platz gefunden haben.

 


Blick über die Länge des Hauses in Richtung Meer.

 


Das Wohnzimmer von oben. Wie schon erwähnt, wird die hohe Mauer bis zur ersten Trennwand fortgesetzt.

 

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18.01.2011, schöne und arbeitsame Tage mit Siggi


Seit Sonntag ist Siggi hier, um mich beim Bau zu unterstützen, aber auch, um Faial ein wenig kennen zu lernen.
Das Wetter ist momentan nicht so einladend, aber trotzdem waren wir mehrmals durchgeschwitzt. Heute hatten wir 19 Grad warmen Regen, aber auch strahlenden Sonnenschein.
Statt Bautätigkeiten haben wir statt dessen Behördengänge unternommen, die aber noch nicht abgeschlossen sind. Hierzu folgt noch ein separater Eintrag, weil das Ganze wirklich sehr komisch ist.

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13.01.2012, Ziege


Auch heute gingen die Bauarbeiten gut voran, wobei es aber Tätigkeiten waren, die man nicht gut sieht. Auf dem Foto sieht man meine alternative Zufahrt zu unserem Grundstück, wenn die Handwerker die eigentliche Zufahrt blockieren. Mit einem Unimog braucht man ja bekanntlich keine Straßen.
Heute Abend war ich wieder zum Essen verabredet, es gab Ziege. Das Essen war gut, die Gesellschaft noch besser.
Diesmal waren es 10 Zugewanderte aus den unterschiedlichsten Ländern. Die Umgangssprache ist Englisch, und sogar, wenn sich Deutsche unterhalten, passiert dies oft auf Englisch, weil man es gar nicht mehr merkt und es ja auch keine wirkliche Rolle spielt.
Hier gibt es keine Vorurteile gegenüber anderen Nationalitäten, Hautfarben oder Sprachen, was das Leben hier sehr angenehm macht.

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12.01.2012, große Überraschung!



Heute wollte ich eigentlich nur ein Foto des Hauses einstellen, das jetzt auf sein Dach wartet. Aber als ich den Briefkasten öffnete, fand ich eine Postkarte von Jony, und das war ein absoluter Kracher! Stellt euch das vor, ich bekomme eine Postkarte aus Deutschland, auf der eine der größten Sehenswürdigkeiten von Faial zu sehen ist, nämlich der alte Leuchtturm, der den Vulkanausbruch von 1957 überlebt hat und den ich von unserem Grundstück aus in einem guten Kilometer Entfernung sehe.
Die Situation damals seht ihr auf dem anderen Bild. Unser Haus ist vermutlich das, was man im Hintergrund gerade noch sieht.
Ich habe keine Ahnung, wie du das gemacht hast, lieber Jony, aber ich bin begeistert und danke dir!

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11.01.2012, der erste Segeltörn



Heute morgen, kurz nachdem die Handwerker ankamen und der Tagesplan durchgesprochen war, bekam ich telefonisch eine Einladung zum Segeln. Das Wetter war perfekt dafür, also los.
Das erste Foto zeigt den Hafen von Madalena auf der Nachbarinsel Pico, das zweite den Hafen von Horta nach unserer Rückkehr.
Es war wirklich sehr schön!
Lieber Harry, du wärst bestimmt gerne dabei gewesen, aber wir sind ja noch jung.

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10.01.2012, Stromausfall


Jetzt werdet ihr sicher denken: Nanu, hat sich der Dicke einfach in die Sonne gesetzt, statt zu arbeiten?
Aber weit gefehlt, es war ein ausgefüllter Tag, allerdings ein sehr warmer.
Früh morgens wollte ich nach Horta fahren, um Behördengänge zu erledigen. Bloß, der Roller sprang nicht an. Irgendwann war die Batterie leer geleiert und auf den Kickstarter reagierte das Ding auch nicht. Also umziehen, kurze Sachen, und per Unimog in die Stadt. Zuerst holte ich mir die beantragte Homologation für meinen Unimog ab, da das Fahrzeug hier leider das erste seiner Art ist, danach zum Zoll. Tatsächlich war es gut, den Wagen dabei zu haben, denn die Zöllner wollten ihn sehen.
Danach skypen, dann wieder nach Hause.
Dort angekommen, fand ich pausierende Handwerker vor, die mir sagten, sie hätten keinen Strom. Darauf rief ich beim E-Werk an, und erfuhr, dass die gesamte Insel stromlos sei.
Also holte ich meinen alten Eisemann-Generator, um den Zement-Mischer wieder in Gang zu bekommen, aber leider war er zu schwach. Der Mischer ist ein ziemliches Monster, das eine halbe Tonne Beton fasst, und der mit 1000 W nicht zufrieden war.
O.K., also abwarten und Roller reparieren. Nach 2 Stunden Arbeit war der Fehler gefunden und beseitigt, es war einfach Dreck in der Hauptdüse.
Und genau jetzt habe ich mich kurz in die Sonne gesetzt, während meine Arbeiter mit dem zwischenzeitlich wieder aktivierten Strom ihre Arbeit beendeten.
Jetzt sitze ich übrigens wieder im dunklen, aber es stört mich nicht und ich werde den Generator heute nicht mehr brauchen. Der Wein schmeckt auch so!

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08.01.2011, Malerarbeiten


Heute wollte ich eigentlich ausruhen und wandern gehen, aber es hat wieder nicht geklappt. Statt dessen habe ich die Front meiner Hütte gestrichen.
Gestern Abend war ich zum Essen eingeladen, gleich treffe ich mich auch wieder mit lieben neuen Freunden. So vergeht die Zeit sehr kurzweilig. Außerdem ist das Wetter ein absoluter Traum!

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07.01.2012, Steine schleppen


Den Vormittag habe ich damit zugebracht, möglichst große Steine in die unterste Lage der Mauer zu transportieren. Danach habe ich im Flur unseres Hauses per Gartenschlauch geduscht und dann gekocht, in diesem Fall ausnahmsweise Fertigfraß aus der Tüte. Es war aber trotzdem lecker.
Ein Foto von der Mauer war irgendwie langweilig, ein Foto von mir beim Duschen kommt wegen der zu erwartenden Schmerzensgeldforderungen nicht in Frage und die Ruine sieht auch nicht groß anders aus.
Deshalb heute dieses Foto, das ich gemacht habe, während das Essen auf dem Herd stand. Das ist meine normale Aussicht! Was kann danach noch kommen?

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