04.01.2012, heute mal etwas anderes!


Das Haus hat sich auch heute wieder verändert, aber nicht so, dass euch ein Foto davon beeindrucken könnte.
Ich habe aber eben den Kalender aufgehängt, den ich von Rita und Jörg geschenkt bekommen habe, und über den ich mich sehr gefreut habe, wie auch über jedes einzelne andere Geschenk. Aber dieses ist fotogen!
Liebe Grüße nach Henglarn!

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03.01.2012, bereit für Ringanker



Die Mauern sind jetzt nahezu fertig, morgen kommt der Ringanker. Es sieht im Moment alles etwas gewaltig aus, das liegt aber daran, dass man das Niveau sieht, dass ich für die Folie und die Verlegung aller Leerrohre vorgesehen habe. Bald passt alles.
Ratet mal, welche Pfannen aufs Dach kommen.

Als ich heute durch die Stadt ging, traf ich José, den Besitzer des Café Sport. Er kam sofort auf mich zu und wir unterhielten uns über meine Baufortschritte. Ich glaube, José ist auch politisch aktiv und unterstützt alle Aktivitäten, die den Tourismus fördern.
In jeden Fall empfinde ich ihn aus einen sehr sympathischen Menschen.

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01.01.2012, Frohes neues Jahr

Liebe Freunde, liebe Familie,
ich hoffe, ihr hattet einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bei mir war es sehr ruhig, aber nicht schlecht.
Heute morgen bin ich dann nach Horta gefahren, um zu skypen. Das hat auch einigermaßen funktioniert.

Danach bin ich an den Strand gegangen, weil dort viele Menschen waren. Dort traf ich auf eine Menge Bekannte und Freunde (ca 25), die am “Anschwimmen“ teilnahmen oder auch nur zu schauten.
Eigentlich war ich nicht in Stimmung für Gesellschaft, aber es war wie immer sehr nett. Nächstes Jahr bin ich aber bestimmt aktiv dabei.

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31.12.2011, Mauerbau


Ich habe heute in deutscher Tradition begonnen, eine Mauer zu bauen.
Sie soll aber nichts trennen, sondern einfach nur gut aussehen. Die Idee kam mir, als ich sah, dass ich ja noch einige Steine im Garten herumliegen habe, deren Abtransport ziemlich teuer wäre.
Begonnen habe ich natürlich mit den dicken Steinen für ganz unten wobei dann Gewichte von rund einer halben Tonne zu bewegen waren. Ohne einen langen Hebel rührte sich dabei gar nichts.
Trotzdem bin ich nicht sicher, ob ich heute abend in der Lage sein werde, ein 3 Tonnen schweres Auto ohne Servolenkung zu fahren.

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29.12.2011, interessante Vorschläge

Heute hatte ich den Zimmermann bestellt, um das Dach in Auftrag zu geben. Mein Plan bisher war, auf das Haupthaus ein symmetrisches Dach zu setzen und über das Bad ein angesetztes mit etwas flacherem Winkel.
Bei der Besprechung kam dann der Vorschlag, ein symmetrisches Dach über die gesamte Hausbreite zu setzen, was dann also das Haupthaus asymmetrisch machen würde. Brigitte fand den Vorschlag ebenso gut wie ich, also habe ich eben neue Pläne erstellt, so dass die Handwerker morgen ungebremst weiter machen können.
Das Dach steht in wenigen Wochen, und zwar eher deutsch als azoreanisch, also mit Lattung, Isolierung und Membran. Dies ist hier aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sehr wichtig. Die meisten Häuser hier haben kein angenehmes Wohnklima, für uns, die wir eigentlich nach dem absolut perfekten Wohnklima in unserem Haus in Henglarn in kein Steinhaus mehr ziehen wollten, ein besonders wichtiger Punkt.

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28.12.2011, Haus, Zisterne, Unimog



Heute morgen habe ich den Unimog aufgebockt und den linken Radbremszylinder gewechselt. Morgen entlüfte ich, dann habe ich endlich wieder 4 Bremsen. Die Zisterne von Haus 1 ist repariert, und sie sieht besser aus als neu.
Mir wurde mehrfach von Einheimischen gesagt, dass die Arbeitsleistung hier vor Ort oftmals miserabel ist. Die Leute, die bis jetzt für mich gearbeitet haben, waren aber absolut hervorragend, auch, oder besonders, nach deutschem Standard.
Morgen versuche ich, den abgeholzten Urwald von Haus 2 zu entsorgen, und für übermorgen habe ich mal wieder einen Bagger bestellt. Damit lasse ich die Wurzel-Schicht über der Zisterne von Haus 2 entfernen, damit Lizuard die Oberfläche wieder mit Zement herstellen kann.

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27.12.2011, heute wieder Aktionismus


Heute habe ich Lizuardo eingesetzt, um die Zisterne von Haus 1 zu reparieren, womit er morgen schon fertig sein will. Sie ist etwas kleiner als erwartet, aber ca 15.000 Liter werden wohl hinein passen.
Am Haupthaus wachsen die Mauern, nächste Woche gebe ich das Dach in Auftrag.

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26.12.2011, Nachtrag

Liebe Freunde, liebe Familie,
vielen Dank für eure Mails. Ich war sehr froh darüber. Brigitte hat eben eine SMS geschickt, sie ist gut angekommen in Frankfurt, der Rest geht hoffentlich auch gut. Ich habe mich mit Hilfe von euch und meines Freundes Vinho Tinto wieder gefangen und werde morgen ab halb acht in den Startlöchern stehen. Verschiedene Termine stehen morgen an, Baubesprechungen, E-Werk, Architekt. Am wichtigsten: skypen mit Brigitte. Skype ist ein tolles Medium, in gutem Kontakt zu bleiben, und erleichtert solche Projekte enorm.
Ich mache mir das Leben hier nicht leicht, weil wir dieses Projekt als Team stemmen müssen, aber natürlich ist mir klar, dass es für mich leichter ist als für Brigitte, da ich hier die Vorgaben für mich und die Handwerker selbst erstelle. Ich bin mir selbst aber ein harter Chef, da mir wichtig ist, dass auch meine Chefin mit mir zufrieden ist.

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26.12.2011, Abreisetag für Brigitte


Heute morgen wurde der Koffer gepackt, und um halb neun brachen wir auf zum Flughafen. Es war noch Zeit für einen Kaffee, dann mussten wir uns verabschieden.
Es hat mir fast das Herz zerrissen.
Dann den Flieger davon fliegen zu sehen und zu wissen, dass ich Brigitte wieder für viele Wochen nicht sehen werde, war schrecklich.
Dies ist einer der schlimmsten Tage überhaupt. Hoffentlich wird es morgen allmählich wieder besser.

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25.12.2011, Christmas at its best!


Liebe Freunde,
wir kommen gerade von der Weihnachtsparty der Zugewanderten zurück und sind uns einig, dass dies der beste erste Weihnachtsfeiertag überhaupt war.
Er war lustig, spöttisch, viele Geschenke, aber nicht kommerziell, mit Umtausch-Option, wir haben sehr viel Spaß gehabt.
Wir haben diesen Tag mit vielen netten Leuten verbracht, die ebenso wie wir keinerlei Wert auf Selbstdarstellung legen, weil sie das aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung nicht mehr als wichtig erachten. Wir mussten uns auch nicht vorstellen, alle kannten uns.
Die Bescheidenheit der Menschen, die keine Bescheidenheit nötig haben, hat uns sehr gefallen, und deshalb werden wir diesen Tag niemals vergessen. Wir passten aber gut in diesen Kreis und das bestätigte uns in unserer Planung.

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