07.12.2011, leichte Veränderung der Pläne


Nach vielen Überlegungen und vielen Gesprächen habe ich mich entschieden, die hintere Wand des Hauses abzureißen und in moderner Bauweise wieder aufzubauen. Die Gründe sind einfach: schneller, sicherer, mehr Platz, mehr Komfort. Die anderen 3 Wände werden aber restauriert, um den Charakter des Hauses zu bewahren.Hier ist auch die Stabilisierung einfacher.

Hier noch ein Foto, das ich vorhin in Horta gemacht habe. Es war ein schöner und warmer Tag, kurze Kleidung war angesagt.

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05.12.2011, Nachtrag 2


Liebe Freunde,
ich habe eben Chips gegessen. Kennt ihr die Redewendung “Salz in die Wunde streuen“? Ich weiß jetzt genau, was damit gemeint ist.

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05.12.2011, Nachtrag


Ich habe gerade noch mal mein Handy Richtung Westen gehalten. Die Sonnen-Untergänge hier sind einfach grandios!

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05.12.2011, baggern und mauern



Heute morgen habe ich als erstes einen Bagger bestellt, der auch eine halbe Stunde später hier war. Damit wurde dann der Rest des Hauses, die Rückseite, freigegraben und die Fläche vor dem Haus für das Fundament des Anbaus vorbereitet. Nach 2 Stunden war alles erledigt, für 60 Euro.
Danach habe ich mit den Mauern weiter gemacht. Mittlerweile habe ich 6 offene Finger. Ich bin zwar überhaupt nicht schmerzempfindlich, aber ein leichtes Unwohlsein habe ich mittlerweile schon. Das Problem ist, Gummihandschuhe in Größe 11 zu finden.
Hier noch ein Entwurf, wie das Haus vielleicht bald aussehen wird.

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03.12.2011, Beginn der Restaurierung der Mauern




Heute habe ich mir ungefähr 2 qm der Mauer vorgenommen, um ein Gefühl für die Arbeit zu bekommen. Zuerst wird mit Hammer und eventuell Meißel der alte Putz (Lehm) grob entfernt, dann alle Reste mit dem Hochdruckreiniger ausgewaschen, danach alle Hohlräume so gut wie möglich mit Zement gefüllt.
Wichtig dabei ist auch die Konsistenz des Zements, da er einerseits so gut wie möglich in die Ritzen fließen soll, andererseits aber nicht herunterkommen soll.
Nach einigen Versuchen hatte ich den Bogen raus und warf den Zement mit viel Kraft in die Ritzen, bis sie voll waren.
Gleich fahre ich nach Horta zum Einkaufen, denn ohne Gummihandschuhe reichen 2qm, dass die Finger bluten.

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30.11.2011, Informationen




Liebe Freunde,
Harry ist heute morgen wieder abgeflogen, es war eine schöne und völlig problemlose Zeit und wir haben enorm viel geschafft. Vielen Dank, lieber Harry, hoffentlich kann ich mich irgendwann für deinen großartigen Einsatz revanchieren!
Heute mal keine neuen Fotos von der Baustelle, denn es hat sich nichts verändert.
Dafür ein paar Infos, auch im Zusammenhang mit der Kuh, die ich kürzlich fast mit dem Roller erlegt hätte.
Die Menschen hier auf dem Land führen ein sehr einfaches Leben. Die traditionellen Häuser, so wie auch unseres, haben um die 40 qm Nutzfläche, wovon nur im Küchen/Wohnbereich einige qm einen zementierten Boden haben, der Rest ist Lehmboden.
Geheizt wird mit dem Brotofen, und die Toilette ist oft noch in einem Anbau. Ebenso Dusche oder Bad, falls vorhanden.
Aber die Zeiten ändern sich auch hier, und die jüngeren Menschen legen Wert auf einen Standard, der sich kaum vom deutschen unterscheidet.
Aber zurück zum Dorf: viele Leute hier halten Kühe oder Schweine, haben aber kein Land. Das ist aber kein Problem, da nach den großen Erdbeben viele Leute nach der Zerstörung ihrer Häuser subventioniert ausgewandert sind, auf das Festland oder meistens nach Amerika.
Jetzt, Jahrzehnte später, sind die Besitzverhältnisse vieler Grundstücke unklar, und so werden sie als Weide benutzt.
Viele Einheimische führen also jeden Morgen ihre wenigen Kühe an der Leine auf der Straße zu solchen Grundstücken und pflocken sie dort an, so dass sie in einem Kreis von ca 10 m Durchmesser fressen können. Abends geht es dann zurück, teilweise auch erst nach einigen Tagen.
Da die Erdnägel den Kräften einer Kuh oft nicht standhalten, empfiehlt es sich, vorsichtig zu fahren.
Die bunten Kühe sehe ich momentan aus meinem Fenster, die schwarze habe ich im Norden fotografiert. Hat irgend jemand eine Ahnung, was das für Pflanzen sind? Die Blüte sieht aus wie eine Flamme, unglaublich!

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29.11.2011, unser Haus hat einen Boden


Nach 2 Tagen harter Arbeit ist es geschafft, die erste Lage des Fundaments ist fertig.
Jetzt nur noch per Gartenschlauch duschen, dann ab in die Stadt, um Abschied zu feiern. Morgen muss Harry leider wieder zurück fliegen. Wir hatten eine tolle Zeit und haben gemeinsam wahnsinnig viel geschafft, vielen Dank, Harry!

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27.11.2011, Sonntag


Heute haben Harry und ich das schöne Wetter genutzt, um noch ein wenig von der Insel kennen zu lernen.
Oben auf 1000 m Höhe war es kalt und windig, unten in Horta um die 20 Grad und tolles Wetter, siehe das Foto, fotografiert aus Horta nach Pico hinüber.
Mit der Bauplanung sind wir auch weiter gekommen.

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26.11.2011, Freizeit

Heute haben Harry und ich etwas für unsere Gesundheit getan (speziell für den Rücken), und sind mit dem Roller spazieren gefahren.
Auf dem Foto seht ihr uns im weltbekannten Café Sport, im Gespräch mit dem Besitzer, José.
Danach sind wir die Küstenstraße gegen den Uhrzeigersinn gefahren und haben noch viele schöne Stellen gesehen.
Das Wetter war leider nicht so gut, aber wenigstens nahe 20 Grad.
Morgen versuchen wir, die höchste Erhebung von Faial zu erreichen, den großen Krater.

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25.11.2011, bereit zum betonieren!

Liebe Freunde,
wir haben die letzten Tage fast ausschließlich mit buddeln verbracht.
Manchmal ist es ein großer Vorteil, wenn man einem Freund im praktischen Wandschrank-Format hat. Jetzt ist es vollbracht, der gesamte Innenraum des Hauses ist um mindestens 30 cm tiefer gelegt, so dass wir im nächsten Schritt die erste Lage des Fundaments gießen werden. Darauf kommt dann die Dampfsperre, dann eine weitere Schicht Zement zum Schutz der Folie und dann das eigentliche Fundament.
Der Steinberg stammt übrigens auch aus dem Haus, deshalb war die Sache so extrem anstrengend und zeitraubend.
Morgen machen wir dafür blau, um 10 Uhr lernen wir den Besitzer des Café Sport kennen, danach besuchen wir unseren Freund Alan und dann folgt eine Inselrundfahrt per Roller, damit Harry auch mal etwas anderes sieht als eine Schaufel.


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