18.02.2014, häßlicher grüner Stuhl?

Alle, die schon hier waren, erinnern sich bestimmt an einen grünen Stuhl, der so abgrundtief häßlich war, dass wir ihn sogar von seinem Vorbesitzer geschenkt bekamen.
Jetzt habe ich ihn restauriert und er sieht einfach fantastisch aus. Wie man auf den Gedanken kommen kann, ein so edles Stück mit Farbe zu übertünchen, wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben.

Im Anschluß daran habe ich eben mit dem letzten noch verbleibenden Möbel begonnen. Das wird aber auch nicht lange dauern, und danach fange ich bestimmt wieder irgendeinen Unsinn an. Na, mal sehen!

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14.02.2014, der Sturm ist vorbei, keine Schäden

Die Windstärke ging zwar angeblich bis rund 115 km/h, aber es war diesmal gut auszuhalten. Als ich gestern abend aus Horta zurück kam, stand der Wind direkt aufs Haus, und das war viel schlimmer.  Die schweren hölzernen Gartenmöbel lagen rund 30m von der Terasse entfernt.
Jetzt ist aber alles wieder im grünen Bereich.

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11.02.2014, der Sessel ist fertig

Nach vielen Stunden Arbeit ist der Sessel neu bezogen. Ich bin selbst überrascht, wie gut ich es hinbekommen habe. Mit dem zweiten Sessel lasse ich mir noch etwas Zeit, sollen die Finger ruhig erst zuheilen.
Morgen arbeite ich vermutlich ein wenig am Unimog, z.B. Vergaser reinigen und Zündzeitpunkt einstellen. Am Wochenende will ich damit nämlich auf die Mülldeponie, weil ich den Tip bekommen habe, dass dort endlos Holz herumliegt. Dieses Holz liegt bestimmt viel besser bei meinem Feuerholz!

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11.02.2014, schlechte Aussichten

Na, sieht das nicht gut aus? Ich würde sagen, das sieht sowas von nicht gut aus, dass ich wohl am Donnerstag meine Einladung zum Essen absagen muss. Aber bei über 70 Knoten Wind muss ich beim Boot sein, alles andere wäre verrückt.

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07.02.2014, Nähstübchen

Da das Wetter miserabel ist, habe ich meine gute alter Singer ausgepackt und nähe einen neuen Bezug für einen unserer Cocktailsessel.  Das meiste ist getan, jetzt kommen die Feinheiten. Am schlimmsten wird bestimmt der Bezug der Rückseite, weil ich das per Hand machen muss. In ein paar Tagen zeige ich das fertige Stück.

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05.02.2014, Abreisetag

Heute war es leider wieder einmal soweit: Brigitte mußte wieder abreisen (gemeinsam mit Ulla), somit beginnt wieder eine verhasste Trennungsperiode. Diesmal dauert sie bis zum 18. April.
Die Insel hat übrigens außerordentlich zornig auf die Abreise reagiert, wie ihr sehen könnt. Das erste Video zeigt das Naturschwimmbecken in Capelo, das zweite das in Varadouro. Wie wäre es mit einem Schwimmerchen?

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03.02.2014, Abschiedsessen, blinder Copilot

Gestern Abend hat uns Ulla zu einem Abschiedsessen ins Esconderijo in Cedros eingeladen. Es ist ein sehr anheimelndes kleines Restaurant, das von Hans betrieben wird. Ihr seht ihn neben den Mädels. Küche und Service in einer Person, aber es klappte sehr gut, zügig und sehr lecker.
Außerdem war ein weiterer Deutscher zu Gast, der ebenfalls seit zweieinhalb Jahren auf der Insel ist. Er ist blind und wohnt ca 5 km entfernt vom Restaurant im Nachbarort. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er immer zu Fuß über unbefestigte Urwaldstraßen zum Restaurant geht.
Da wir diesen Weg noch nicht kannten, haben wir ihn kurzerhand als Copilot engagiert und uns von ihm lotsen lassen. Ich fand es sehr faszinierend, wie ein Blinder den sehenden den Weg zeigt!

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01.02.2014, die Villa des Regierungspräsidenten

Heute morgen sind wir in Horta spazieren gegangen und kamen an einer sehr beeindruckenden Villa vorbei. Wir standen am offenen Tor, da kam auch schon eine Wache. Nach kurzer Unterhaltung, in der der junge Mann anscheinend feststellte, dass wir eher unterdurchschnittlich gefährlich sind, fragte er uns, ob wir uns den Garten des Regierungspräsidenten der autonomen Azorenregion anschauen wollten. Natürlich wollten wir! Es war sehr schön, unter anderem fanden wir einen Baumstumpf von rund 5m Durchmesser vor, der nach Aussage der Wache bis vor wenigen Monaten der älteste Baum der Azoren war. Leider musste er aufgrund von Altersschwäche gefällt werden.
Am Tor am anderen Ende des Grundstücks bremste uns der Wachmann und sagte, dass er uns leider nicht weiter gehen lassen dürfte, weil dies der direkte Zugang zum Parlament wäre.
Die Villa wurde, wie wir erfuhren, erbaut von John Bass Dabney, der 1808 von den Vereinigten Staaten als Konsul nach Faial entsandt wurde.
Mich würde ja sehr interessieren, was passieren würde, wenn wir uns den Gebäuden unserer deutschen Politiker nähern würden. Ich vermute, die Reaktion würde etwas anders ausfallen!

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29.01.2014, Wanderung um die Caldeira

Heute morgen war keine Wolke am Himmel, also sind wir früh los, um die große Caldeira zu umwandern. Die Nacht war ebenfalls sternenklar und sehr kalt, deshalb haben wir uns dick angezogen, denn immerhin kommt man auf über 1000m Höhe. Das war auch gut so, denn der kalte Nordwind blies dann oben fast mit Sturmstärke.
Es war ein tolles Erlebnis! Traumhaftes Wetter, perfekte Natur, völlige Einsamkeit! Auf Bild 2 sieht man den Kraterboden, der, man glaubt es kaum, 400m unterhalb des Wanderweges liegt.
Vielleicht schaffen wir in den nächsten Tagen ja noch die 10-Vulkan-Route, die von der Caldeira bis zum Capelinhos führt. 23km wären dann zurück zu legen, aber fast alles bergab.

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28.01.2014, verwunschenes Fleckchen im Urwald

Diesen Ort fanden wir rein zufällig, als wir uns mit dem Landy verfahren hatten. Es ist wirklich sehr schön und auch absolut still dort. Bei starken Regenfällen gibt es sogar einen Wasserfall. Vielleicht folgen ja noch Fotos davon.

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