13.10.2015, viel Holz vor der Hütte

Heute habe ich meiner Freundin Kim geholfen, Holz aus dem Wald zu holen. Es soll zum Bau eines Stalles dienen. Mein Unimog ist dafür natürlich das beste Fahrzeug, denn allein das Hinkommen war schon abenteuerlich, und wir werden wohl zwischen 1,5 und 2 Tonnen Holz auf dem Wagen gehabt haben. Hier nur das Abladen, weil ich beim Aufladen wie immer vergessen habe, Fotos zu machen.

Unimog 404

Kim

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09.10.2015, die Ausläufer von „Joaquin“ sind durch

Der besagte Hurricane hat hier nicht viel angerichtet, aber das Meer sieht noch sehr beeindruckend aus.

Wellen

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08.10.2015, Fun-Rally

Brigitte hatte die verrückte Idee, für unsere Freunde hier eine Fun-Rally zu veranstalten. Nach anderthalb Monaten Vorbereitungszeit war es dann soweit. Das Wetter spielte mit und es wurde tatsächlich eine Mords-Gaudi.
Hier ein paar Fotos:

Nachtrag: Hier noch ein Video, das Freund Achim erstellt hat.

Fun Rally

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26.09.2015, Ziege, Carport, Fernsehen

Gestern Abend waren wir zum Essen in einem Restaurant auf der anderen Seite der Insel verabredet, bei besonderen Anlässen und auf Bestellung wird hier Ziege gekocht.
Leider habe ich vergessen, Fotos zu machen, aber es war eine sehr nette Runde von rund 20 Zugewanderten und die Ziege war köstlich.
Danach sind wir nur noch die wenigen Kilometer bis nach Horta gefahren und haben an Bord übernachtet.
Nachdem wir am späten Vormittag wieder zu Hause waren, habe ich die nächste Reihe Betonsteine gelegt. Eine Reihe pro Tag soll momentan genügen, man soll die Arbeit ja dosiert genießen.
Und es gibt noch eine interessante Neuigkeit: ab Dienstag werden wir Fernsehen haben, 90 Sender (davon 2 deutsche), 50 Radiosender, deutlich schnelleres Internet und verschiedene Telefon-Flatrates. Unter anderem können wir dann zwischen 21 Uhr und 9 Uhr unserer Zeit kostenlos nach Deutschland telefonieren, 1000 Minuten lang jeden Monat. Und das Ganze ist sogar billiger als unsere jetzige Minimallösung. Weiter so!

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24.09.2015, erste sichtbare Fortschritte

Ein Unbeteiligter würde wohl noch nicht unbedingt erahnen können, dass hier ein Carport entsteht, aber tatsächlich geht es gut voran, das Fundament und die erste Reihe Beton-Bausteine sind fertig. In die Lücken gieße ich dann noch 2 weitere Stahlbeton-Stützen, ganz hinten auf dem Gasflaschen-Kasten mauere ich ein U-Profil hoch, das einerseits vielleicht später ein abschließbarer Schrank wird und andererseits das tragende Element für unseren Thermosyphon wird. Das Dach des Carports wird also auf der einen Seite vom Haus getragen und auf der anderen Seite von 4 soliden Betonstützen.
Sollte eigentlich halten!

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21.09.2015, ich hab da mal was vorbereitet

Seht ihrs? Ich habe heute alles nötige eingeleitet und vorbereitet, was zum Bau unseres Carports gebraucht wird. Es fehlt nur noch das Holz und ein Teil der Dachpfannen.
In zwei Wochen gedenke ich das Ding fertig zu haben, aber wenn es etwas länger dauert, stört das auch keinen.
Jetzt habe ich auch endlich alles getan, was ein Mann in seinem Leben tun muss. Wenn ich mich recht entsinne, war das: an eine Eiche pinkeln, einen Unimog fahren und einen Zementmischer kaufen. Erledigt!

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20.09.2015, Suppe

Heute haben wir unser kleines zweisitziges Cabrio genutzt, um an einer „Sopa“ teilzunehmen, was übersetzt eine Suppe ist. Es geht wohl dabei um das sammeln von Geld für wohltätige Zwecke. Man zahlt 8 Euro pro Person und bekommt dafür Rinderbrühe, gefüllt mit vollgesogenen Brötchen, Rindfleisch, Gemüse und Kohl bis zum abwinken. Dazu Wein (vermutlich lokaler Wein, und für mich das bislang überzeugenste Argument, zum Antialkoholiker zu werden) und Orangensaft.
Danach eine Art Michreis zum Nachtisch, hervorragend!
Da wir bei der Veranstaltung natürlich wieder viele Freunde getroffen haben, sind wir alle im Anschluss zu Piet und Jelka eingeladen worden und haben dort noch eine schöne Zeit verbracht.
Wir versuchen übrigens durchaus, unsere Tage hier zu planen, kommen aber mehr und mehr davon ab, weil es absolut nutzlos ist. Es gefällt uns aber hervorragend, die azoreanische Lebensweise scheint genau die unsere zu sein!

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19.09.2015, von früh bis spät ein perfekter Tag

Heute morgen sind wir so gegen 07:30 Uhr aufgestanden, bei wolkenlosem Himmel und wunderbar milder Temperatur und sind kurz nach 8 zu unserer Morgenrunde aufgebrochen. Erstaunlicherweise war ordentlich was los am Naturschwimmbecken, wie man auf den Fotos sieht.
Um 10 Uhr kam die Kavallerie (ich hatte gestern meinem Freund Helder gesagt, dass ich Hilfe bräuchte, um die Ladefläche des Unimog wieder draufzusetzen), und innerhalb von einer viertel Stunde war das Thema mit Hilfe von drei Amerikanern erledigt.
Danach hatte ich mehrere Stunden mit festschrauben und anmalen zu tun.
Dann wiederum sind Brigitte und ich mit dem fertigen Unimog zu einer Spazierfahrt aufgebrochen, und zwar zur Pizzeria in Faja. Auch dort ein atemberaubender Anblick in der Bucht, aber leider hatte mich da bereits der Gott des Atomstroms verlassen, mein Handy war leer, also keine Fotos.
Als wir im wesentlichen fertig waren mit Essen kam eine Freundin vorbei gefahren, und schon wurde die Runde größer. So geht es hier immer, und wir mögen das sehr.
Nächste Woche hole ich den bereits gekauften Zementmischer und das nötige Baumaterial mit unserem netten kleinen Cabrio ab und beginne mit dem Bau unseres Carports.

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17.09.2015, Vulkanwanderung


Wir hatten diesen Tag ins Auge gefasst, weil der Wetterbericht günstig schien. Und ausnahmsweise stimmte der Wetterbericht sogar, es war der perfekte Tag für diese Unternehmung, also eine 16 km Wanderung von der Caldeira zurück nach Hause. Auf dem Weg hoch trafen wir auf die üblichen „Verkehrsteilnehmer“, aber das kennen wir ja.


Oben auf über 1000m Höhe war es natürlich deutlich kühler und windig und wolkig, aber wir machten uns sofort auf den Weg nach unten.


Und es war ein wirklich absolut traumhaft schöner Weg, siehe Fotos.


Zwischendurch ein kleines Picknick mit Wein und Käse und Obst, und zwar inmitten eines Vulkankraters. Es war toll und außerdem köstlich. Aber dann natürlich weiter.

Unterwegs hielt ein Auto neben uns (ungefähr das einzige, das wir den ganzen Tag gesehen haben) und wir wurden gefragt, ob wir mitgenommen werden wollen, aber wir haben natürlich dankend abgelehnt.
Später sprach uns ein Einheimischer an, ob wir von der Caldeira kämen und ob wir dies und das schon kennen würden, und als ich auf portugiesisch antwortete, dass wir die Insel kennen und lieben, schlug er mir voller Begeisterung auf die Schulter und wünschte uns  eine schöne Zeit. Ich bin ja stabil gebaut, und meiner Meinung nach ist er zurecht stolz darauf, auf diesem fantastischen Fleckchen Erde zu leben.
Lange Rede, kurzer Sinn: es ist schön hier!

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15.09.2015, das Schiff macht das Rennen

Nachdem ja momentan kein einziges unserer 3 Fahrzeuge einsatzbereit ist, stellte sich natürlich die Frage, welches ist das erste, das wieder nutzbar sein wird. Jetzt wissen wir es, es wird das Schiff sein. Auf dem Foto sieht man die ausgebaute und zerlegte Wasserpumpe, darauf den defekten Impeller und daneben den Ersatz.
Allerdings wird womöglich auch der Unimog gegen Ende der Woche wieder laufen, aber freuen wir uns lieber nicht zu früh. Die Ersatzteile für den Land Rover sind unterwegs aus England. Erfahrungsgemäß sind sie nach einem Tag in Portugal und 2-3 Wochen später bei uns. Ich halte euch auf dem laufenden!

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