27.04.2014, Frühstück mit Freunden


Gestern abend kamen Günter und Rita per Fähre auf Gomera an, und wir konnten sie überreden, die erste Nacht in unserer mobilen Ferienwohnung zu verbringen.
Wir hatten viel Spass, und gleich geht es dann weiter zu ihrer Ferienwohnung, kombiniert mit einer Sightseeing-Tour.

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24.04.2014, weiter in San Sebastian

Heute werden wir uns mal hier umschauen, und ein Mietwagen für 1-2 Tage kann auch kein Fehler sein. Wir waren zwar schon ein paar mal hier, aber die Insel ist berühmt für ihre Schönheit, außerdem wollen wir mal wieder in Santiago die Pizzeria aufsuchen, von der Sohnemann sagt, er habe hier die beste Pizza seines Lebens gegessen.

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23.04.2014, San Sebastian auf Gomera

Hier ein Foto aus Gomeras Hauptstadt. Vielleicht folgen ja noch Bilder, auf denen man tatsächlich die Hauptstadt sieht.
Aber zufällig weiss ich ja, dass einige von euch schon einmal hier waren, deshalb dieses Suchbild.

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20.04.2014, Glück beim „Whalewatching“

Darüber hat sich Brigitte sehr gefreut, Wale über Wale, hier direkt bei San Miguel. Und das zum Teil ganz nahe am Ufer! Natürlich ebenfalls viele Delfine, die einem auch immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

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19.04.2014, Inselrundfahrt

Brigitte ist gut angekommen, und ich habe sie mit einem Mietwagen abgeholt. Wir haben dann ein Restaurant aufgesucht und das war es dann auch für diesen Tag. Heute sind wir dann einmal über die Insel geknattert mit unserem Fiat Panda. Es war sehr schön, obwohl dieses Auto weniger Leistung hat als ein elektrischer Rollstuhl. Und wenn man bergauf die Klimaanlage einschaltet, bleibt es ganz stehen.
Üblicherweise wären wir natürlich mehr zu Fuss gegangen, aber mit Brigittes angebrochenem Fuss mit Bänderriss ist halt nicht viel mit gehen, obwohl die Schiene den Fuss ganz gut stabilisiert. So machen wir nur kurze Wege und viele Pausen, und ich bin immer da und stütze sie.
Diese Probleme am Rande sind aber für uns völlig nebensächlich, wichtig ist nur, dass wir zusammen sind!
Frohe Ostern euch allen!

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18.04.2014, gleich ist es soweit!

Tja, so ist das. Der Charter-Captain ist wieder ausgelaufen. Wenn man nun mal ein Idiot ist, kommt man aus der Nummer anscheinend auch nicht wieder raus. Leinen los, und kurze Zeit später knallte es dann auch schon. Arme Forty8. Der Crew war die vollkommene Unfähigkeit des Skippers offensichtlich genauso peinlich wie allen Zuschauern, aber dieser stand weiterhin in Feldherrenpose am Steuer und ignorierte alle Zurufe.
Aber egal, passiert ist wieder nichts, weil Forty8 ein Schiff aus den 70-ern ist, wo die Laminatstärken sehr viel größer waren als heute. Außerdem hatte ich 4 Fender auf die entsprechende Seite gehängt.
Viel wichtiger: gleich kommt Brigitte an! Um 15 Uhr local wandere ich los zum Flughafen. Ich habe die Strecke gestern schon gesucht und gefunden, man braucht ca. 70 Minuten zu Fuss. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue!

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17.04.2014, auf dem Weg in Richtung Treffpunkt

Morgen kommt meine Herzdame an, deshalb bin ich jetzt auf dem Weg in Richtung San Miguel, weil diese Marina nur 5 km vom Flughafen entfernt ist. Vielleicht ankere ich noch am Red Rock, vielleicht laufe ich auch heute noch ein.
Im Hintergrund sieht man den Teide. Gewaltig, oder?

13:00 Uhr, ich bin in San Miguel. Es sollten 0-7 Knoten Wind sein, statt dessen waren es um 17 Knoten. Natürlich genau auf die Nase, wie immer.
Eins kann man aber sagen, wenn man den Kurs sieht: gegen 4-5 Winde und einen guten Knoten Gegenströmumg im Meer und bei mittlerweile recht stark bewachsenem Rumpf besteht keinerlei Zweifel, dass ich mit einem wirklich guten Schiff unterwegs bin!

P.P.S.: 19:30 Uhr, gerade kam noch ein Charterboot herein und versuchte die Box neben mir zu belegen. 3 Generationen an Bord, und der Senior machte auf Skipper. Beim zweitenVersuch wurde dann unsere schöne Forty8 gerammt, glücklicherweise bin ich rechtzeitig rausgestürmt, um das Schlimmste zu verhindern. Passiert ist nichts, ausser, dass das Charterboot vielleicht ein paar Kratzer hat.
Es gehen immer mal Manöver daneben, auch ich mache selbst nach 50.000 km auf See manchmal Fehler, aber wenn man als Skipper versagt, sollte man wenigstens Charakter beweisen und sich entschuldigen. Ein paar Worte und eine Einladung zum Bier wirken Wunder. Aber ganz offensichtlich gibt es Pseudo-Skipper, die sowohl aus seemännischer Sicht als auch aus charakterlichen Gründen nichts am Steuer eines Schiffes zu suchen haben.  Man kann leider nur hoffen, niemals auf solche Leute zu treffen.

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14.04.2014, Ankeralarm zwar immer an, aber glücklicherweise unnötig

Wie man sehen kann, hat der Anker (haben die Anker) gut gehalten, trotz bis zu 40 Knoten Wind. Natürlich habe ich wie üblich mit Kanonen auf Spatzen geschossen und vorsichtshalber 2 schwere Anker mit zusammen fast 45 kg Gewicht ausgebracht. Die hätten wahrscheinlich auch ein Kreuzfahrtschiff gehalten. Aber lieber häufiger mal die Unterwäsche wechseln als sein Schiff von den Klippen zu kratzen!
Jetzt ist Alarmstufe ROT beendet, und nach 2-stündiger Arbeit sind die Monsteranker wieder verstaut und ich liege vor meinem 8 kg Plattenanker.
Eigentlich wollte ich jetzt per Dingi in die Stadt, aber nach der Schufterei bin ich so fertig, dass ich erst mal ein wenig verschnaufen muss. Eine Ankerwinde wäre doch was schönes.

Nachtrag:
Hier sieht man sehr schön eine meiner Sicherheitsmaßnahmen, wenn ich alleine unterwegs bin. Ich fahre grundsätzlich beidseitig eine Bullentalje, die vom Steuerstand aus zu bedienen sind. Auf diese Weise kann ich sicher sein, nicht von einem überkommenden Baum erschlagen zu werden.

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13.04.2014, stürmische Nacht vor Anker

Ist das nicht ein toller Morgen? Leider war die Nacht nicht so toll. Es waren 10-15 Knoten Wind angekündigt, was lächerlich klingt. Aber ich bin ja schon ein paar Wochen hier, und deshalb war mir klar, das bedeutet Alarmstufe ROT.
Man kann hier nämlich meistens 20-25 Knoten auf die Vorhersage draufrechnen, dann passt es nahezu exakt. Um das mal zu präzisieren: 15 Knoten aus Süd bedeutet in Realität 35-40 Knoten aus Nord.
Deshalb hatte ich mir gestern Abend, deutlich bevor der Wind ankommen sollte, meine Regenjacke angezogen und wollte ankerauf gehen, um den zu erwartenden Sturm lieber auf See abzuwettern, als in der Ankerbucht. Ich war gerade dabei, den Anker Hand über Hand einzuholen, da wurde der Wind eingeschaltet. Tja, Chance verpasst. Ich habe dann noch den Diesel gestartet, um mit dessen Hilfe an den Anker zu kommen, aber aussichtslos. Also habe ich einen weiteren Anker angeschäkelt, 25 kg Pflugschar, 25 m Kette, 20 m Leine, und habe diesen zusätzlich versenkt.
Ich hatte ziemlichen Schiss, weil ja mein Schiff in Vueltas auf Wanderschaft gegangen war. Aber diesmal hat alles bombig geklappt, außer dass die Nacht alles andere als ein Vergnügen war.

Mittags, langsam wird es wieder!

 

 

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10.04.2014, zurück nach Teneriffa, Los Christianos

Laut Wetterbericht sollte es maximal 10-15 Knoten Wind geben, folglich hatte ich fast die ganze Nacht um die 30 Knoten. Genua komplett weggerollt und Groß im zweiten Reff sorgte für komfortables Segeln. Leider aber nicht für Schlaf, denn aufgrund des hier höheren Verkehrsaufkommens klingelte mein Wecker jede halbe Stunde.
Dafür hatte ich Begegnungen mit Delfinen und Walen wie nie zuvor. Die Delfine, deren Anzahl nicht mal ansatzweise zu schätzen war, jagden gemeinsam mit den grünfüßigen Schreihälsen. Und zwischenzeitlich besuchten sie mich, so dass ich vor Delfinen fast kein Meer mehr sah. Einer stupste einige male das Ruderblatt meiner Windfahnensteuerung an, keine Ahnung, warum.
Und später blies ein großer Wal, deutlich über 10 m, nur wenige Meter vor meinem Schiff. Da er meine Fahrtrichtung genau querte, konnte ich seine Länge gut sehen. Ich habe dann vorsichtshalber meinen Kurs geändert, weil ich Angst hatte, ihn sonst zu rammen.
Jetzt liege ich vor dem Strand von Los Christianos vor Anker. Schön ist sicherlich anders, aber dafür ist es wieder einmal erstaunlich textilfrei.

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