09.11.2013, vorerst letztes Wochenende

Momentan ist mein alter Schulkumpel Biwi hier, den ich seit 33 Jahren nicht mehr gesehen habe, und ich habe den Eindruck, dass er sich hier durchaus nicht unwohl fühlt. Am Mittwoch fliegen wir gemeinsam in Richtung Festland. In Lissabon trennen wir uns, er fliegt in die Schweiz, ich zurück nach Deutschland.
Heute mittag waren wir mit einheimischen Bekannten in Cedros essen, und es war sehr nett! Biwi hat die Rechnung übernommen, und im Gegenzug sind wir am Dienstag zum essen in einem anderen Restaurant eingeladen. Auch das wird mit Sicherheit sehr nett.
Natürlich genieße ich die vorerst letzen Tage hier, aber hauptsächlich freue ich mich auf meine Herzdame!

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03.11.2013 abends, Blog Eintrag von Harry zum 03.11.2013

Hallo Lutz, Tja, ist ja nicht ungewöhnlich an der Stelle. Nimm das mal.
Gruss Harry

http://www.youtube.com/watch?v=tGlGBIzN2ls

Ahoi Harry,
habe ich gerade getan, und ich kann mich definitiv vor Begeisterung nicht halten!
Marc Knopfler ist für mich der genialste Musiker aller Zeiten! Nicht nur, dass er aus seiner Gitarre Geräusche herauszaubert, von denen niemand annehmen konnte, dass sie möglich sind. Nein, er hat vor allem dermaßen viele Kompositionen geschaffen, die zeitlos, harmonisch, anrührend, und einfach unfaßbar schön sind, dass mir die Worte fehlen.
Scheiß auf Beethoven.
Selbst jetzt als alternder Mann ist er einfach nur großartig!
An einem perfekten Segeltag die Anlage auf Anschlag drehen und „Brothers in Arms“ hören, ist mehr als perfekt. Es ist absolut göttlich! Besser ist bei aller Fantasie einfach nicht mehr vorstellbar!
Und jeder, der das mal erlebt hat, wird es bestätigen.
Ihr alle wißt, dass ich jede Form von Extremismus grundsätzlich ablehne, aber in diesem Fall muss ich leider zugeben, dass ich „Fan“ bin!

 

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03.11.2013, perfektes (Sonntags-)Wetter in Capelo, aber schwimmen gehen in Faja???

Hier ist pralle Sonne und keine Wolke am Himmel, also habe ich gedacht, ein sonntägliches Schwimmerchen in Faja kann nur gut sein, um sich ein wenig abzukühlen. Als ich aber dort ankam, habe ich nur gedacht: doofe Idee!

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30.10.2013, tagsüber Zementarbeiten, abends Musik

Heute habe ich mich im wesentlichen damit beschäftigt, die Stirmseite der untersten Dachpfannenreihe mit Zement abzuschließen. Hier wird nämlich im positiv-negativ-Verfahren die unterste Dachpfanne auf eine einzementierte umgedreht liegende Pfanne gelegt. Diese Arbeit ist extrem anspruchsvoll, und das ideale Verfahren habe ich leider noch nicht gefunden. Mit anderen Worten: ich produziere da eine ganz hübsche Sauerei.
Jetzt sitze ich aber mit einem netten Glas Wein vor meinem Bildschirm und genieße Dire Straits in gesundheitsgefährdender Lautstärke.
Die Aktivboxen sind glücklicherweise schon einige Jahre alt und sorgen dafür, dass die besagten Pfannen auf dem Dach tanzen (heute bekommt man ja dank unseres modernen Managements nur noch einen Sack voll heißer Luft mit netten Zahlen drauf).
Ich vermute auch mal, dass vorbeifahrende Autos und Nachbarn erzürnt wären über den Lärm, aber es gibt ja weder das eine noch das andere.

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29.10.2013, Warmwasserproblem gelöst


Wer sagt denn, dass man portugiesische Technik nicht zum funktionieren bringen kann? Bis jetzt war ja immer das Problem, dass die Gastherme nach ein paar Minuten automatisch abschaltete. Jetzt habe ich das Teil, was ursprünglich als Abschluss auf dem Kamin-Auspuff saß, um 90 Grad gedreht als Abschluss auf den Auspuff der Gastherme gesetzt. Nach einer 20-minütigen Dusche ohne Probleme kann ich jetzt sagen, es funktioniert!
Außerdem sieht es witzig aus.

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28.10.2013, Sommer

Heute mal wieder ein dermaßen geiles Wetter, wie es wohl nur auf den Azoren geht. Keine Wolke, selbst in Badehose zu heiss, und leider fühle ich bereits den Sonnenbrand.
Die Malerarbeiten waren aber sehr erfolgreich, weil die Farbe innerhalb von Minuten trocken war.
Die nächsten Tage sollen ähnlich sein, vielleicht gehe ich einfach mal wieder segeln!

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26.10.2013, es geht noch schlimmer

Heute sieht man fast gar nichts mehr. Die Temperatur ist dabei so, dass man sich problemlos in Badehose nach draußen setzen könnte, also quasi türkisches Dampfbad. Vielleicht fahre ich gleich mal nach Horta, es fällt mir nämlich nichts sinnvolles ein, was ich heute am Haus tun könnte. Eigentlich wäre streichen im Bereich der neuen Fliesen dran, aber morgen ist ja auch noch eine Woche!

Nachtrag: es ist jetzt auch hier schon länger Nacht, und da ich aufgrund der klimatischen Bedingungen ziemlich durchgeschwitzt war, bin ich eben noch mal duschen gegangen.
Und zwar draußen!
Tagsüber war die Sicht ja schon katastrophal, jetzt ist sie so, dass einem garantiert niemand die Strategie „Fühlen statt sehen“ übelnehmen würde.
Und bei absoluter Nullsicht, 23 Grad und Nacht draußen zu duschen ist wirklich ein Erlebnis!

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25.10.2013, das Wetter läßt stark zu wünschen übrig

Heute mal ein Blick von einer meiner Webcams. Es gibt kein Meer mehr und ich bin nur knapp unterhalb der Wolken. Regnen tut es auch, aber das ist nach dem perfekten Tag gestern nicht wirklich schlimm. Eigentlich wollte ich den Nachmittag zum streichen nutzen, aber ersatzweise mache ich dann heute mal auf Couch-Potato.

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23.10.2013, Frühstücksterasse?

Der Bereich vor dem Technikraum ist jetzt soweit fertig (nur noch verfugen), und es sieht in Realität dermaßen gut aus, dass man wirklich über eine gewisse Nutzung nachdenken könnte. Eigentlich wollte ich nur nicht auf nackten Beton schauen, aber jetzt sehe ich diesen Bereich vor meinem inneren Auge als Frühstücksterasse.
Die Ausrichtung nach SE sorgt dafür, dass man hier auch schon ganz früh in der prallen Sonne sitzt, und windgeschützt ist es auch noch.

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21.10.2013, imposantes Meer

Mit meinen Arbeiten bin ich heute fast gar nicht voran gekommen, weil es immer einen Schauer gab, wenn ich das Haus verließ. Allerdings bin ich nach Horta gefahren, um eine neue Kappe für meinen Auspuff (oder Kamin, oder wie das Ding heißt) zu kaufen. Grund: ich mußte leider beim Betrieb des Ofens feststellen, dass das Billigteil, welches ich jetzt auf den Auspuff von der Gastherme setzen werde, nur bei Flaute gut funktioniert. Bei Wind bläst es ins Haus, das sich dann sofort in eine Räucherkammer verwandelt.
Jetzt habe ich eine Kappe aus Edelstahl, die sich in Abhängigkeit vom Wind dreht und Unterdruck im Auspuff erzeugt. Und zwar richtig! Das neue Problem ist also, dass ich das Holz festketten muss, weil es sonst von meiner Ofen-Kanone in den Garten geschossen wird.

Vorhin war ich noch kurz unten am Naturschwimmbecken. Ich wollte aber dann doch nicht schwimmen gehen.

Liebe Grüße an Natascha, siehst du den Stein, wo wir kürzlich ein Bierchen getrunken haben?
Diesmal hätte es bestimmt salzig geschmeckt!

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