26.11.2012, es geht weiter!

Auf dem oberen Foto sieht man die Vorbereitungen für die Container-Beladung. Es war eine erstaunliche Menge Arbeit, das ganze Zeugs einzuwickeln, gegen Stoß genausogut geschützt wie gegen Feuchtigkeit.
Mit diesem Container ist unser Mobiliar nun auf dem Weg in Richtung Faial.
Ich selbst bin heute Mittag hier aufgeschlagen und war schon beim Anflug sprachlos aufgrund der unglaublichen Schönheit der Insel.
Den Roller hatte ich ja am Flughafen stehen lassen, und nach etwa 10 Minuten guten Zuredens (oder nennt man das fluchen?) sprang das Ding tatsächlich an.
Ich bin dann als erstes nach Capelo zum Haus gefahren, wo ich alles in tadellosem Zustand vorfand, siehe Foto.

Danach bin ich per Roller zum Schiff gefahren, wo ebenfalls alles in Ordnung war. Ca. 20 Liter Regenwasser hatten ihren Weg in die Bilge gefunden, was bei einem durchgesteckten Mast nicht ungewöhnlich ist.
Eben war ich noch kurz auf dem Steg unterwegs, um ein wenig zu klönen (in T-Shirt und kurzer Hose), und jetzt bereite ich mich auf eine lange und erholsame Nachtruhe vor.

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29.09.2012, es geht wieder einmal zurück nach D

VE.1348936106680[1] (letzter Rundumblick)

Heute habe ich alles verschlossen und unseren Freunden Bob und Nelliemarie eine Postvollmacht ausgestellt, weil wir nach wie vor auf die Lieferung der Wasserhähne für das Bad warten. Hier dauert halt alles etwas länger.
Morgen treffe ich mich mit Brigitte auf Mallorca, wo wir auf der Motoryacht von lieben Freuden ein paar Tage verbringen werden. Einer dieser Tage ist unser 15-er Hochzeitstag, den wir bescheiden aber glücklich begehen werden.
Danach fliegen wir gemeinsam zurück nach D, wo ich dann die Möglichkeit habe, dem einen oder anderen von euch auf den Keks zu gehen!
Also, viele liebe Grüße nach D und bis nächste Woche,

Lutz

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24.09.2012, die Arbeit geht weiter

Jetzt, wo Nadine weiter gezogen ist, geht die Arbeit am Haus natürlich weiter. Heute habe ich zuerst die Gastherme angeschlossen, weil mir das Warten auf den Handwerker zu sehr auf den Keks ging. Und siehe da, es funktioniert.
Dann habe ich eine Außensteckdose am Gartenhaus angebracht, danach Rasen gemäht, dann eine kleine Betonkante vor die Haustür gegossen, die dann zukünftig noch von einem Aluprofil an der Haustür überlappt wird.
Anschließend dann noch Steine geschleppt, Mauer gebaut und etliche Karren Erde hinters Haus gefahren, um das Nachbargrundstück nach und nach wieder in seinen Originalzustand zu versetzen.
Abschließend dann eine WARME Dusche vor dem Badezimmer. Das Panoramabild zeigt alles, was man von der Duschposition aus sehen kann. Was man nicht sieht, sind Menschen, und das ist ein dickes Plus, besonders beim Duschen!

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21.09.2012, die Nacht ist überstanden

Video aus dem Hafen

Die Nacht war wirklich ein Horror, Thomas hat sogar Watte in die Ohren gestopft, um das infernalische Gekreische des Sturms zu mildern. Nebenbei erinnerten die Bewegungen des Bootes an einen Bullenritt.
Immerhin sind wir jetzt aber nur noch bei 50 Knoten, und es soll allmählich abflauen.

Nachtrag: eben waren Thomas und ich spazieren, und das war das erste mal in meinem Leben, dass ich, ebenso wie Thomas, auf alle viere gehen mußte, um nicht weggeblasen zu werden.

Nachtrag 2: nach dem mittäglichen Termin in Porto Pim sind Thomas und ich mit dem Roller los, erst nach Capelo, wo wir alles in bester Ordnung vorfanden.
Dann über die Gebirgsroute zurück nach Horta. Leider eine schlimme Fehlentscheidung. Roller fahren war irgendwann nicht mehr möglich, aufgrund des Sturms, verbunden mit zusätzlichen Fallwinden. Wir mußten zu Fuß gehen und den Roller schieben. Teilweise haben wir das Ding zu zweit festhalten müssen, und trotzdem wurde es vom Sturm weiter Richtung Graben geschoben.
Jetzt sind wir wieder auf dem Schiff, Wind hier stark schwankend zwischen 30 und über 50 Knoten. Langsam wird es etwas lästig, denn unterhalten kann man sich nach wie vor nur schreiend.
Momentan koche ich, wobei ich den Kocher auf kardanisch stellen mußte. Ansonsten wäre das ganze gute Essen in Kürze auf dem Boden gelandet.

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20.09.2012, Hurra, Hurra, Nadine ist da!


Leider ist es jetzt nur sehr schwer möglich, das Schiff zu verlassen, denn der Regen kommt horizontal angeflogen. Im Moment 8 Bft, bis morgen 10 Bft, danach wieder Ruhe.
Die Weinvorräte sind noch ausreichend, also keine unmittelbare Notsituation.
Heute morgen, als ich zu den sanitären Anlagen geschwommen bin, habe ich einen 100m Frachter einlaufen sehen. Die Dinger schwanken ja noch viel mehr als ein Segelboot, unglaublich.

Nachtrag: um 19 Uhr haben wir 56 Knoten Wind, also knapp innerhalb Orkan. Die Situation an Bord ist nicht sehr komfortabel, es ist brüllend laut und schaukelt recht heftig.

Nachtrag: 3 Uhr nachts, 60 Knoten Wind!!!

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17.09.2012, Hurricane Update 6

Der Wetterbericht ändert sich fast stündlich, aber ich gehe kein Risiko ein. Heute morgen habe ich mit Thomas Hilfe die Segel abmontiert (man sagt abgeschlagen, dabei haben wir gar nicht geschlagen), und wir waren noch nicht fertig, da fingen diverse andere Bootsbesatzungen an, das gleiche zu tun.
Wie ihr auf den Fotos seht, wir sind bereit, Nadine kann kommen.
Wir wären aber auch nicht traurig, wenn sie vorbeizieht!

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16.09.2012, Hurricane Update 5, die Zweite


Eben habe ich wieder das Wetter gezogen, und schon wieder sieht die Situation völlig anders aus. Diesmal soll angeblich der Sturm über uns hinwegziehen und dann wieder zurückkommen, das ganze also zweimal.
Ich habe jedenfalls begonnen, das Schiff sturmfest zu vertäuen. Bis jetzt sind es schon rund ein dutzend Leinen, weitere werden noch folgen, ebenso wie der Sturmanker.
Trotzdem hoffe ich, dass der Sturm vorbeizieht!

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16.09.2012, Hurricane Update 5


Die heutige Voraussage geht davon aus, dass der Hurricane Nadine etwas nördlicher zieht und uns nur streift. Das wäre super, denn dann wären es vermutlich nur 8-9 Windstärken, und das ist ja bei weitem nicht so zerstörerisch.

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15.09.2012, Hurricane Update 4


Hat irgendjemand von euch schon jemals eine solche Windvorhersage gesehen? Ich jedenfalls noch nie. Langsam fange ich an, mir ernsthaft Sorgen zu machen. Wollen wir hoffen, dass die Wetterfrösche wie üblich daneben liegen.
Mein Besuch ist angekommen und läßt die Situation auf sich wirken.

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15.09.2012, Hurricane Update 3

Wie man sieht, wird zunehmend angenommen, dass der Orkan uns direkt trifft. Aber wie immer beim Wetter, genau weiss man es erst danach.

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