20.12.2016, gut gefüllter Tag


Weihnachten droht, äh ich meine naht, und deshalb waren wir heute mit Rosi und Günther verabredet zwecks Produktion von Würsten. Und zwar schlesische Weisswürste, eine Delikatesse, die man um die Weihnachtszeit in Deutschland bei vielen Metzgern bestellen kann.
Das ist nämlich Familientradition (väterlicherseits, Neisse, nahe Breslau), und wir machen dies an Heiligabend seit Jahrzehnten.
Wir hatten also 5 kg Kalbsschulter und 2 kg Schweinespeck vorbestellt und heute abgeholt. Der ganze Fleischberg kostete rund 30 Euro, und wir haben dann den Tag mit der Produktion von annähernd 100 Würstchen verbracht. Rosi und Günther sind professionell ausgestattet, also kein Vergleich zu unserem Handhuddel. Trotzdem hat es 6 Stunden gedauert. Der abschließende Test verlief positiv, obwohl die Würstchen gegrillt eine neue Erfahrung für uns waren, waren sie dennoch absolut köstlich.
Den kleinen, aber erstaunlich stark blutenden Kratzer habe ich übrigens von der (bösartigen) Darmfüllmaschine, aber natürlich erzähle ich jedem, dass meine Herzdame dafür verantwortlich ist. Das glaubt auch jeder!
Abends hatten wir dann noch Freunde zu Besuch zum Essen, Trinken und Lagerfeuer unter wolkenlosem Himmel. Es war wirklich ein sehr netter Tag und ein sehr netter Abend, wie meistens hier.

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16.12.2016, Paulo hat Geburtstag

Vorgestern war ich in Horta und habe auf unserem Schiff übernachtet. Abends war ich dann noch mal in unserer Stammkneipe in Porto Pim, und als ich dort ankam, zerrte mich Paulo, der Wirt, in den Lagerraum und lud mich/uns für heute abend zu seiner Geburtstagsfeier ein. Kaum zu glauben, es ist sein 50ster.
Wir nahmen gerne an, und waren natürlich zur vereinbarten Zeit mehr oder weniger die ersten Gäste. Aber zumindest konnte ich noch Fotos machen, kurze Zeit später war es nämlich knüppeldicke voll. Es war in jedem Fall eine große Freude für uns, als „Familie“ mit dabei sein zu dürfen.
Als Geburtstagsgeschenk haben wir Paulo und Margarida zu einem Segeltörn auf Forty8 eingeladen, was die beiden toll fanden.

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12.12.2016, erstes Foto aus dem (Ur-) Wald

Nach 2 Arbeitseinsätzen mit der Motorsense (aber eine richtige Motorsense, nicht die Spielsachen, die man aus D kennt) habe ich mich immerhin schon mal gut 40m in den Wald vorangekämpft. Wie man sieht, haben wir die verschiedensten Bäume und auch die wundervollen Riesenfarne, die zu den ältesten Pflanzen der Welt gehören und mittlerweile hauptsächlich hier und in Neuseeland vorkommen.
Weiter als bis zu dieser Stelle komme ich ohne Motorsäge nicht. Aber wenigstens sind schon mal fast 10% des Grundstücks zugänglich.
In diesen 10% habe wir aber auch schon 3 Pinien gefunden, was gut ist, denn ich liebe Pinien!

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11.12.2016, neue Bautätigkeiten


Wie man sieht, sieht es bei uns mal wieder ziemlich unaufgeräumt aus. Das liegt an 2 neuen Projekten, die wir gleichzeitig gestartet haben.
Einerseits wollen wir den Steinwall, der uns vom Nachbargrundstück getrennt hat, durch eine richtige, schöne Natursteinmauer ersetzen. Sie wird in gleicher Höhe an die schon vorher von mir gebaute Mauer angeschlossen und bis zum Gartenhaus geführt. Kurz vor dem Gartenhaus lassen wir sie aber höher werden, als Sicht- und Windschutz für unsere Gäste.
Außerdem baue ich eine nagelneue Ruine als Windschutz und dekoratives Element neben dem Amphi-Theater. Und damit die Ruine auch ruinig aussieht, wird dieses Fenster eingebaut, das ich auf dem Müll gefunden habe.
Bis zum nächsten Sommer wird unser Grundstück tatsächlich endlich relativ gepflegt aussehen. Wir freuen uns beide darauf!

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09.12.2016, nette Erlebnisse mit unserem Oldtimer-Club

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Wir sind ja seit diesem Jahr Mitglied im hiesigen Oldtimer-Club, und heute (eigentlich gestern, denn es ist jetzt halb eins nachts) gab es das Jahresabschluss-Event.
Dies beinhaltet, wie man sich denken kann, den gemeinschaftlichen Klönschnack, eine Ausfahrt und die reichliche Aufnahme von Nahrung und Getränken, natürlich ausschließlich alkoholischer Natur.
Diesmal war die gesamte Innenstadt von Horta für den Weihnachtsmarkt gesperrt, und es ist dieses Jahr wirklich ein ernstzunehmender Weihnachtsmarkt mit knapp 2 dutzend Büdchen.
Nur der Oldtimer-Club wurde in die Stadt gelassen, um die 30-40 Fahrzeuge auf der Hauptstraße auszustellen. Es war wirklich eine tolle Stimmung.
Die Mitglieder zogen sich dann zur Party in eins der Restaurants zurück, wo wir bis zum abwinken bewirtet wurden. Außerdem wurden als Abschluss des Tages viele Urkunden und Pokale überreicht, auch an uns.
Ich hatte schon während der Party bei Vereinskollegen angefragt, wie es denn die Polizei an einem solchen Tag mit Verkehrskontrollen hält.
Die Antwort war: an solchen Tagen lässt die Polizei Vernunft walten und kontrolliert nicht!
So war es dann auch. Als wir nach Ende der Party nudeldicke zu unseren Autos kamen und die gesperrte Innenstadt verlassen wollten, machten uns die zahlreich anwesenden Polizisten die Sperren auf und winkten uns freundlich zu.
Ich weiss nicht, ob ich es schon einmal erwähnt habe, aber ich liebe diese Insel!

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07.12.2016, große Bäume werfen ihre Schatten voraus

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Seht ihr diese rote Markierung, noch innerhalb unseres Dorfes, aber doch 3 km von unserem Haus entfernt? Es handelt sich dabei um 5000 qm Wald. Und jetzt ratet mal, wem dieser Wald gehört? Fast richtig, er wird uns ab nächstem Dienstag gehören, wenn die Formalitäten erledigt sind.
Somit werden wir nie wieder Feuerholz kaufen müssen. Und angesichts der mittlerweile sehr ausgeprägten Fluchtbewegung aus Amerika und dem europäischen Festland ist mit einem Preisverfall definitiv nicht zu rechnen.
Für uns zählt aber hauptsächlich, uns immer mehr autark zu machen, und auf diesem Weg sind wir jetzt einen großen Schritt weiter gekommen. Prost!

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01.12.2016, vielleicht auch etwas größer?

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Meine Herzdame möchte unser Wohnmobil eher klein halten, also sogar auf Küche und Wasserversorgung verzichten. Aber nach unserem Mittagessen gestern (wir waren in einem relativ neuen Restaurant in Castelo Branco, und es war der schlimmste Rattenfraß, den wir seit langem hatten), würde ich ungern auf eine Kochmöglichkeit verzichten. Außerdem ist unser Unimog dank der mächtigen Geräteträger-Stoßstange vorne eh schon 5,10m lang, es kommt also nicht wirklich drauf an. Bei diesem Design kämen wir auf 5,70m Gesamtlänge, voll OK für ein Wohnmobil.
Mit dieser Variante könnten wir uns für Wochen autark machen, Tisch und Stühle wären unter dem Bett verstaut, Wasser, Strom, Licht vorhanden. Unser Chemieklo würde auch nicht sinnlos im Weg herum stehen, sondern einen Stauraum haben, wenn es nicht benötigt wird.
Das wäre dann ein absolutes und unaufhaltsames Expeditionsfahrzeug, kein Ziel wäre unerreichbar! Man könnte sogar unsere 2,8 Liter 120 PS Maschine mit relativ wenig Aufwand auf 140 PS bringen (andere Ansaugbrücke, Doppelvergaser), dann hätten wir eine Art „Sport“-Explorer. Verrückt oder nicht, cool wäre es schon!

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27.11.2016, neue Projekte

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Das sieht schon etwas wild aus, aber es steckt System dahinter. Bis jetzt stand hier hauptsächlich eine Art Bambus, als Wind- und Sichtschutz. Wir haben aber jetzt beschlossen, statt dessen eine Natursteinmauer und eine gemischte Hecke aus Hibiskus, Camelien und Hortensien zu setzen. Also schöner, mehr Windschutz, mehr Sichtschutz.
In ein paar Tagen kommt Nachbar Xico mit seinem Bagger, um den Bereich vorzubereiten, und dann geht es los. Die Steine für die Mauer kommen dann von unserer anderen Ruine.

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Natürlich haben wir auch noch andere Projekte in der Planung, wie z.B. den Umbau des Unimog zum Wohnmobil. Der Aufsatz passt dann exakt auf die Ladefläche und macht uns völlig unabhängig bei der Erforschung der anderen Azoreninseln. Außerdem planen wir auch längere Reisen durch Portugal und Spanien, so dass sich diese kleine Bastelübung schnell auszahlen wird.

 

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16.11.2016, Geburtstag meiner Mutter, Gartenhaus

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Sieht doch aus wie vorher, oder? Außer, dass es jetzt Hähne für warm und kalt gibt.
Außerdem feiert meine Mutter heute ihren 79sten!
Wenn ich mit 60 noch so gut in Schuss bin wie meine Mutter mit 79, dann will ich mich nicht beklagen. Also weiter so!

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14.11.2016, unsere Honeymoon-Suite hat warmes Wasser

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Heute morgen bin ich darangegangen, die Honeymoon-Suite mit einer Gastherme und einem Warmwasser-Kreis auszustatten. Natürlich habe ich die Dusche eben schon höchstselbst ausprobiert, und es war super!
Jetzt fehlt noch ein kleiner Sichtschutz und ein Spiegel im Wohnraum, dann können wir ganz legal die Vermietung starten.

Nachtrag: der Kommentar meiner Herzdame ist leider berechtigt, es ist heute zu einer schwereren Verletzung mit viel Blutverlust gekommen, so viel, dass ich ungewollt eine Blutspur gelegt habe. Aber meine Herzdame hat mich wieder einmal gerettet!

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