17.03.2016, auf See

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Bin so gegen 9 Uhr ausgelaufen, ruppige alte 3-Meter Welle noch vom Sturm, aber Forty8 läuft gut und schnell, trotz des Bewuchses. Pico ist fast schon geschafft, bin an Lajes schon vorbei, macht also einen Schnitt von 5-6 Knoten nur unter Genua.
Mehr Infos dann von Santa Maria!

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16.03.2016, morgen früh laufe ich aus

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Es ist gerade noch ein wenig Schnee gefallen auf dem Pico, aber die Sturmfront ist durch! Mit anderen Worten: eine Nacht noch in der Marina, dann mache ich mich auf nach Santa Maria, wo ich das Schiff kranen lasse und das Unterwasserschiff neu mache, was dann die geplante Route nach Madeira etwas schneller machen dürfte.
Meine Herzdame arbeitet derweil an einer vorzeitigen Rückkehr, so dass wir mit etwas Glück noch einen Segelurlaub zu zweit genießen können, bevor Andreas auf Sao Miguel ankommt und für fast 3 Wochen auf Forty8 anheuert.

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13.03.2016, warten auf besseres Wetter

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Seit kurzem bin ich an Bord unserer Luxusyacht und warte darauf, auslaufen zu können. Susanne ist ja schon ein paar Tage da und passt auf Haus und Pelztiere auf, aber das Wetter würde wohl nur Selbstmörder zum Auslaufen verführen. Ab Freitag sieht es nach aktuellem Stand besser aus, also hoffen wir das Beste!

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09.03.2016, ein neuer Gast und gleich ein Abenteuer

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Seit gestern ist Susanne da, um auf Haus und Katzen aufzupassen, während Brigitte und ich unterwegs sind. Auf dem Foto sieht man das Auto unserer Freunde und Nachbarn Natascha und Achim, mit dem Susanne mich heute morgen nach Horta gefahren hat, damit ich meinen Toyota Nissan von der Werkstatt abholen konnte.
Auf dem Rückweg nach Hause bin ich an einer Verkehrskontrolle vorbeigekommen, aber von mir wollte niemand etwas.
Susanne kam ein paar Minuten später dort an und hatte weniger Glück. Die Polizisten hielten sie an und stellten fest, dass hinten ein anderes Nummernschild montiert war als vorne.
Ich habe dann nach Susannes Anruf sofort umgedreht, und da die Polizisten erstens nett und zweitens auch noch gut gestimmt waren, haben sie das Auto nicht sofort stillgelegt, wie es Vorschrift gewesen wäre, sondern ich durfte nach Horta fahren, um ein passendes Nummernschild anfertigen zu lassen. Als ich damit wieder bei der Kontrolle ankam, wurde das Auto mit Polizeigeleit in die nächste Werkstatt gelotst, und erst nachdem das falsche Nummernschild einkassiert war und das neue montiert, durfte Susanne weiterfahren.
Ein Knöllchen hat sie übrigens nicht bekommen.
Ich schätze, die Uniformierten hatten heute wirklich einen guten Tag, weiter so!

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05.03.2016, Fernseher ja, Außenborder nein

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Heute war ich munter dabei, eine in 2 Richtungen bewegliche Halterung für den Außenborder zu bauen, als sich mein Schweißgerät in ein Scheißgerät verwandelte. Durch Messungen war festzustellen, dass wohl einige Wicklungen der Spulen zusammengeschmolzen sind, also Schrott.
Aber immerhin sieht der neue 32-Zoll Fernseher an Bord gut aus!

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04.03.2016, Vorbereitungen für den Segeltörn

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Da es ja bald losgehen soll, habe ich erst mal mein Dingi herausgekramt. Es sieht grauenvoll aus, aber wie man vorne sieht, bekomme ich es wieder schön sauber. Die größere Herausforderung ist der Motor. Ich habe ja noch diesen netten kleinen Seitenborder namens „Tümmler“ aus der Täterä, den ich wie einen Außenborder am Heckspiegel fahren möchte. Der Riesenvorteil an dem Ding ist, dass es nur 7 kg wiegt und trotzdem 3,5 PS hat. Der Nachteil wiederum, dass man bei Ostprodukten nicht wirklich auf die Funktion zählen kann.
Aber, wer wagt, verliert, mein Schweißgerät wartet schon, irgend eine Art von Halterung werde ich schon zusammenbraten!

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02.03.2016, Aufregung in der Marina

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Heute war ich, genau wie gestern, in der Marina, um unser Schiff für die nächste Reise vorzubereiten. Immerhin will ich nächste Woche auslaufen, vermutlich nach Madeira und Porto Santo. Es ist auch fast alles erledigt, ich will nur noch einen neuen Fernseher installieren und neues Antifouling auftragen.
Als ich gerade mit dem Ölwechsel meines (schwachbrüstigen) Schiffsdiesels fertig war, lief die Tres Hombres ein. Sie ist Teil eines Fair Trading Projekts, was in diesem Fall heisst, sie transportiert Waren, ohne die Umwelt zu belasten. Mit anderen Worten, sie hat keinen Motor.
Sie lief unter Segeln ein, es waren aber schon 2 hochmotorisierte Schlauchboote an ihr befestigt, um als Schlepper zu fungieren. Leider hat das nicht geklappt, sie hat trotzdem die Mole gerammt, und das Geräusch des splitternden Holzes war auch auf unserem Steg noch gut zu hören. Als ich dann hinüber ging, um mir das Spektakel aus der Nähe anzuschauen, stellte ich fest, dass der Schaden trotz allem eher gering war.
Meine Erkenntnis daraus ist die gleiche, die ich schon oft hatte. Ein Segelschiff ist natürlich zum segeln da, und das wird es auf See hervorragend tun, aber wenn man für kritische Manöver eine Maschine braucht, dann sollte eine da sein!!!
Alles andere ist in meinen Augen grob fahrlässig.

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29.02.2016, Details

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Nachdem der gestrige Abend mit Hilfe unseres Freundes Helder bewältigt wurde (ich hatte Oktopus gekocht/gebraten), in der Form dass wir uns ordentlich einen auf die Lampe gegossen haben, habe ich mich heute der Treppe gewidmet. Dreimal hintereinander die Prozedur des Schleifens und Klarlack auftragens haben mittlerweile aus unserer rustikalen Treppe ein echtes Schmuckstück gemacht.

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27.02.2016, Kriminalität auf Faial, auf Bild gebannt (natürlich nur ein Spass!)

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Ihr seht, es ist uns gelungen, ein junges Paar beim Stehlen von Zitronien und Apfelmusen zu fotografieren. Da die beiden ziemlich verhungert aussahen, haben wir nichts unternommen.
Aber Spass beiseite. Morgen fliegt Brigitte nach Deutschland und wird über 6 Wochen weg sein. Wir hassen das zwar beide, immerhin waren die notwendigen Trennungsphasen während der Aufbauzeit hier schlimm genug. Aber leider liegen die Abschluss-Untersuchungen der durch den Rollerunfall verursachten Verletzungen an, es läßt sich also nicht vermeiden. Außerdem haben wir ja auch noch ein Auto in Deutschland, dass verkauft werden muss. Das ändert aber nichts daran, dass wir deswegen momentan in recht schwermütiger Stimmung sind.

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24.02.2016, mehr Farbe

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Eine weitere Dose Farbe hat gereicht, jetzt ist alles rot, was rot sein soll. Außerdem habe ich schon die erste Schicht weisse Farbe auf die Rahmen von Tür und Fenster aufgetragen. Die Tür und die Fenster selbst müssen natürlich auch noch überarbeitet werden, aber das schaffe ich wohl erst im Sommer.
Eben war ich noch in unser DorfkneipeCafeLaden und wurde von Maria, der Wirtin, mit den Worten empfangen: Du hast dich ja lange nicht mehr blicken lassen!
Ich habe natürlich Besserung gelobt und ihr per Handy gezeigt, was mich in den letzten Wochen aufgehalten hat. Sie war sehr davon angetan und auch glücklicherweise wieder besänftigt.

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