01.08.2017, neues zum Wald

Vor Kurzem hatten wir ja die Holzfäll-Genehmigung beantragt, und ein paar Tage später kamen dann die Forst-Inspektoren für einen Ortstermin.
Nach den ersten Besichtigungsminuten bedankten sie sich herzlich bei mir und sagten mir, dass uns das Grundstück, auf dem ich die ganze Zeit schon am arbeiten war, gar nicht gehört. Das sei nämlich ein alter Wirtschaftsweg, der dem Forstamt gehört. Ich könne aber gerne weiter den Weg freischlagen, dann bräuchten sie es nicht selbst zu tun.
Tolle Wurst!
Aber dank der Hilfe dieser beiden Herren wissen wir jetzt, wo unser Wald ist. Und da ich heute mit dem GPS-Tracker die Grenzmauern abgegangen bin, wissen wir sogar noch viel mehr! Es sind nämlich nicht knapp 5000 m² sondern über 7000!
Also können wir mit unserem kleinen Irrtum gut leben.

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31.07.2017, Ruderblatt fertig

Sobald wir das nächste mal nach Horta fahren, mache ich Forty8 wieder zu einer Hochseeyacht. Prinzipiell ist sie das natürlich immer, aber in der Praxis ist ein Schiff, das sich nicht selbst steuern kann, für Einhandsegler nutzlos.
Das von mir hergestellte Ruder ist etwas größer als das letzte, und auch vom Material her etwas stärker. Ich hoffe, dass es auch wieder gut 40 Jahre halten wird!
Es wird also Zeit, mal wieder segeln zu gehen und die Selbststeueranlage auszuprobieren!

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25.07.2017, mehr Pflanzen für den Garten, Autopilot

Eine Unimog-Ladung voll Pflanzen wollen im Garten verbuddelt werden. Ein Glück, dass Natascha da ist. Ein Foto von der anderen Seite folgt, unser Vulkangarten ist nämlich fertig! Ich habe durchaus auch dabei geholfen, aber da ich bei Gartenarbeit immer sehr destruktiv bin, habe ich parallel weiter am Ruderblatt des Autopiloten gearbeitet. Bald ist es einsatzbereit.

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24.07.2017, Sommerparty mit Motto

6 unserer Bekannten hier auf der Insel werden oder wurden dieses Jahr 70, also haben sie gemeinsam eine 70er-Jahre Party veranstaltet. Und es war wirklich eine große Party mit allem, was das Herz begehrt, inclusive guter Live-Musik.
Und die Kostüme waren der Kracher. Wir haben uns köstlich amüsiert. Natürlich haben wir für die Anreise einen Fiat genommen, der passte ja auch hervorragend zum Motto.
Glücklicherweise hatten wir auch leichte Bewölkung, so dass es draußen ganz gut auszuhalten war.
Passend zum Sonnenuntergang waren wir dann wieder zu Hause und haben mit einem Glas Wein in der Hand auf das Auftauchen der Sterne gewartet. Es gibt schlechtere Tage!

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23.07.2017, der Garten wird immer hübscher

Die Lava-Ecke zwischen Haus und Container besteht ja schon seit längerem, aber jetzt wird sie nach und nach bepflanzt. Meine Herzdame hat ihre Ideen und Freundin Natascha Fachwissen und Kraft. Also eine super-Kombination.
Und ich muss zugeben, dass es allmählich wirklich toll aussieht!

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22.07.2017, Reparatur des Autopiloten

Auf den Bildern zu sehen ist ein wesentlicher Teil meiner Selbststeueranlage, nämlich die Ruderachse. Unser Schiff war ja anscheinend im Hafen von Horta gerammt worden, nicht das erste mal übrigens. Jedenfalls war das Ruderblatt, also alles, was rechts von dem roten Pfeil war, verschwunden, abgebrochen. Bei der Rückkehr von den Kanaren war es noch da, seltsam.
Jedenfalls habe ich Stahl gekauft und ein neues, stärkeres Unterteil angeschweisst, auf dem in den nächsten Tagen das neue Ruderblatt mit Sperrholz und GFK entstehen wird.
Und das Ganze mit dem WIG Schweissverfahren. Ich hatte den Rundstahl wie einen Bleistift angespitzt, an die vorhandene Restwelle angelegt und dann verbunden und Schicht um Schicht per WIG aufgetragen, bis der oben sichtbare Zustand erreicht war. Das ist das erste mal, dass ich total  zufrieden mit meinem Schweissergebnis bin. Also muss das auch erwähnt werden!

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19.07.2017, doch wieder ein Roller

Wir hatten vor einigen Tagen festgestellt, dass wir einen Mangel an Fahrzeugen haben. Da wir ja ziemlich entschlussfreudig sind, hat es nicht lange gedauert, bis wir tätig geworden sind. Es sollte wieder ein Roller werden, denn billiger kann man sich kaum fortbewegen. (Es sei denn, man reitet einen Rosthirsch, aber das ist mir viel zu anstrengend.)
Leider war kein Roller zu bekommen, ich hätte gerne einen 50er mit Viertaktmotor gehabt, aber Hustekuchen. Auch auf den Nachbarinseln nicht.
Als wir Freitag in die Stadt fuhren zum Einkaufen, kamen wir bei einem Gebrauchtwagenhändler vorbei und ich sagte zu Brigitte: schau mal, da steht ein Roller!
Lange Rede, kurzer Sinn, wir wurden uns mit dem Händler schnell einig und jetzt steht das Schätzchen bei uns. Es war leider kein 50er, sondern ein 400er, aber wer will sich schon über Kleinigkeiten aufregen!

Nachtrag: eben waren wir noch in Varadouro in der Strandbar, Brigitte und Natascha im Toyota und ich mit dem Roller. Auf dem Rückweg habe ich dann mal zwischen Areeiro und Capelo Gas gegeben. Rubbeldiekatz auf 145 und ohne Bremseinsatz wieder auf 50 am Ortseingang von Capelo. Die 20000 km auf der Uhr scheinen zu stimmen, das Ding hat Leistung!

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13.07.2017, ein typischer Sommertag

Gestern abend hatten wir zu acht Personen auf der Terrasse gegrillt und viel Spass gehabt, heute morgen bin ich dann erst mal mit dem Unimog und Motorsense und Kettensäge los, um das andere Grundstück und den Wald in Schuss zu halten (oder eher zu bringen). Im Wald standen mir auch einige Riesenfarne im Weg, diese faszinierenden Pflanzen können hier locker 10m hoch werden, bei uns waren sie so in der Größenordnung 5-6m.
Den ersten habe ich noch mit Hilfe einer starken Kette aus dem Boden gerissen, die nächsten habe ich dann ganz einfach überfahren. Es ist schon ein tolles Gefühl, der Unimog ist wie ein Panzer, einfach unaufhaltbar.
Danach in die sonnengewärmte Dusche und dann auf die Terrasse. Das Leben spielt sich hier in großem Maß draußen ab, weil es im Gegensatz zu Deutschland auch nicht zu warm wird. Es ist einfach super angenehm, und dank unserer „Außenküche“ kochen wir oft sogar draußen. Lange Rede, kurzer Sinn: es gibt keine Beschwerden!

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11.07.2017, eine kleine Anekdote aus dem Supermarkt

Die meisten Artikel im Continente-Supermarkt haben natürlich sowieso schon vom Hersteller aus einen Barcode. Aber es werden auch Artikel direkt im Supermarkt hergestellt bzw. verpackt (Fisch, Fleisch, Brot etc.) oder Sonderangebote gelabelt.
Schon seit wir hier auf der Insel ankamen, also seit mindestens 5 Jahren, geschieht dies in schwarz auf lila. Nun ist ja bekannt, dass lila vor Schwangerschaft schützt, also eine gute Sache. Aber noch nie, wirklich nie, war der Barcode-Leser an der Kasse in der Lage, den schwarz auf lila Barcode zu lesen, so dass die Kassiererin jedesmal die endlos lange Nummer eintippen muss. Was ja auch kein Problem ist, solange man nicht schwanger ist.

Trotzdem, in Deutschland würde sich vermutlich nach einigen Monaten oder Jahren irgendjemand fragen, wo das Problem liegen könnte und ob man etwas dagegen tun könnte.
Hier aber kann man ziemlich sicher sein, dass wir auch in 20 Jahren noch den gewohnten Anblick genießen können!

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04.07.2017, ein neues Tier?

Heute morgen ist uns bei unserem üblichen Morgenspaziergang dieses Tier über den Weg gelaufen, und zwar schon ganz zu Anfang. Es handelt sich um ein Katz, frisch ausgeschlüpft.
Und dieses Katz hat uns die ganze Zeit begleitet, die ganzen 4 km unserer kleinen Hausrunde. Dafür hat es sich eine größere Menge Futter redlich verdient! Vielleicht kommt es ja in Zukunft häufiger mal mit!

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