01.07.2017, Tätigkeiten innen und außen

Heute war ich derjenige, der außen gearbeitet hat, während Brigitte sich das Bad vorgenommen hat. Wir haben beide rund 3 Stunden Zeit investiert, meine Tätigkeit war das streichen des Hauses von außen. Und wie man sieht, hat es sich gelohnt. Die vielen Stellen, wo dank des salzigen Sandes im Zement die Farbe abgefallen war, sehen wieder aus wie neu! Als ich das Bad fotografieren wollte, meinte meine Herzdame: lass den Quatsch, da sieht man doch eh nichts von.
Da bin ich ja doch froh, dass man bei meiner Tätigkeit auch ein Ergebnis sieht. Ohne Ergebnis ist meiner Meinung nach auch die Tätigkeit an sich sinnlos.

Gerade eben rief Brigitte zu mir hoch, dass man das Ergebnis zwar nicht sehen, aber dafür riechen kann. Stimmt! Stimmt wirklich!
Ich sollte vielleicht etwas mehr Enthusiasmus zeigen für die „unsichtbaren“ Tätigkeiten, besonders, weil ich mich nicht wirklich darum reisse.
Also, von Herzen: Hut ab!

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28.06.2017, meine Herzdame ist wieder da!

Endlich ist es soweit: nach einer gefühlten Ewigkeit ist meine Herzdame heute morgen wieder auf Faial eingetroffen! Glücklicherweise ist auch keine weitere Trennungsphase in Sicht, der nächste Reisetermin betrifft den 80sten Geburtstag meiner Mutter, und da reisen wir gemeinsam.
Also widmen wir uns jetzt der gemeinsamen Pflicht, den Sommer zu genießen. Es wird uns vermutlich nicht wirklich schwer fallen!

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25.06.2017, Sichtschutz für die Dusche am Gartenhaus

Eine Virusinfektion hat für ein paar Tage Pause gesorgt, aber jetzt ist die Welt wieder weit und bunt und schön und besteht nicht mehr nur aus gekachelten Nebenräumen.
Somit habe ich heute die 3 identisch-langen Eisenprofile herausgeholt, die mein Hauptlieferant vor ein paar Tagen für mich geschnitten hatte.
Der Plan war schon seit längerem, den Duschbereich vor dem Gartenhaus mit einem Sichtschutz zu versehen. Die Basis dafür ist dieses Metallgerüst, dass ich eben schnell zusammen geschweisst habe.
Dabei ist mir wieder aufgefallen, wie völlig problemlos mein Schweissgerät den Lichtbogen aufbaut, selbst beim einfachen Elektrodenschweissen. Damit kann wirklich jeder Depp schweissen, also das perfekte Gerät für mich!
Wie der Sichtschutz letztendlich aussehen wird, ist noch nicht entschieden, ich habe erstmal ein vorhandenes Brett daran befestigt. Das Fein-Tuning überlasse ich dann gerne meiner Herzdame, die in 3 Tagen wieder da sein wird!

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17.06.2017, ab jetzt ist Sommer befohlen!

Es ist jetzt soweit, dass auch nachts die Temperaturen kaum noch unter 20 Grad gehen, folglich wird dringend Sonnenschutz benötigt. Also habe ich heute unsere Sonnensegel installiert. Und sie funktionieren hervorragend, in praller Sonne montiert, und ein paar Minuten später war die Sonne weg. Super!

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16.06.2017, F-Tag

Die meisten Leute sagen Freitag, aber für mich ist heute Fiat-Tag. Heute morgen war ich mit Brigittes beigem Fiat in der Stadt (genauer gesagt in Porto Pim), nach meiner Rückkehr habe ich dann endlich meinen gelben Flitzer repariert und bin damit noch ein wenig spazieren gefahren. Sie laufen also beide, Hurraahh!
Allerdings hat sich bei meinem Schätzchen während der Fahrt ein Zylinder regelmäßig abgemeldet, es gibt also noch eine Kleinigkeit im Bereich Zündkerze/Zündkabel zu reparieren. Wenn es weiter nichts ist!

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12.06.2017, Frühjahrstörn beendet

Der 3-monatige Frühjahrstörn ist heute mittag zu Ende gegangen. Ich bin in doppelter Weise froh und glücklich, einerseits wegen der vielen Erlebnisse und Erfahrungen, andererseits, weil ich nun wieder zu Hause bin.
Der Törn war dank genug Zeit problemlos, ohne gefährliche Situationen bzw. Sturm und hat viele schöne Eindrücke vermittelt. Und die Zeit auf den Kanaren und Madeira mit meiner Herzdame war natürlich mit Abstand die schönste!
Nach genau 2055 Seemeilen in den letzten 3 Monaten ist für mich aber klar, dass ich in Zukunft nicht mehr einhand segeln werde. Falls ich jemals wieder einen Einhand-Törn planen sollte, erinnert mich bitte daran!

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08.06.2017, Vorbereitungen fürs Auslaufen

Weswegen ich hier allein in dieser häßlichen Stadt hocke: dieser nette kleine Sturm war schon vor ein paar Tagen angekündigt, und ich wollte ihm lieber nicht auf hoher See begegnen.
Natürlich sind Hochseeyachten nicht nur für schönes Wetter gemacht, und unsere „Forty8“ aus den 70ern ist sogar um Klassen stabiler und steifer als nahezu alle modernen Yachten, die aus Kostengründen so dünn wie möglich laminiert werden.
Aber seit dem Sturm in der Biskaya habe ich anscheinend eine Allergie gegen Stürme entwickelt. Und komischerweise wirkt die Stadt nach einem Blick auf die Wettervorhersage auf einmal sehr viel attraktiver!

Nachtrag:
ist doch interessant, was ich eben bei einem Spaziergang entdeckt habe:

Die Marina hier in Ponta Delgada ist für ihren gewaltigen Schwell berüchtigt, und das ist hier einem Schiff zum Verhängnis geworden. Anscheinend sind durch den Schwell die Heckleinen gebrochen und das Schiff ist mit dem Heck zum nächsten Seitensteg getrieben, während es sich vorne mit dem Bug am Steg angelehnt hat. Und durch das sehr dünne Laminat war dann schnell ein fettes Leck im Schiff. Glücklicherweise über der Wasserlinie. Und zum Glück könnte man es problemlos wieder mit Glasfaserlaminat reparieren. Am Besten etwas dicker!

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07.06.2017, Wetter- und Toilettenprobleme

Dieses grausam häßliche Kaff kennen wir doch? Richtig, ich habe es nur bis Ponta Delgada geschafft, in 25 Stunden, davon viele unter Maschine. Wahrscheinlich hätte ich schneller schwimmen können. Eigentlich wollte ich den aufziehenden Sturm in Angra abwarten, aber unter diesen Windbedingungen war mir das dann doch zu riskant.
Zusätzlich funktionierte seit der Hafenausfahrt von Santa Maria meine Toilette nicht mehr. Der Zerhacker schon, aber es wurde fast kein Spülwasser mehr gefördert. Und das bischen, das kam, stank entsetzlich nach Fisch.
Und das mir, wo ich Fischgestank hasse.
Aber was solls, war ich halt nicht drinnen auf der Toilette sondern draußen auf dem Eimer.
Eben habe ich dann mein Werkzeug rausgekramt und das Problem beseitigt. Es war tatsächlich ein kleiner Fisch, der es sogar bis in die Spritzdüse geschafft hat. War gar nicht so leicht da rauszukriegen, das blöde stinkende Ding.
Jetzt kann ich wieder drinnen!

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02.06.2017, unsere Inselquelle

Ungefähr einmal pro Woche fahren wir einen kleinen Umweg, um uns mit lecker Quellwasser zu versorgen. Glücklicherweise befindet sich die einzige mir bekannte Quelle der Insel hier in Capelo, nur halt etwas höher gelegen.
Das Wasser schmeckt wirklich gut, und der Platz ist wunderschön. Man braucht auch nicht zwangsläufig ein Expeditionsfahrzeug, um hier hinzukommen, aber der Unimog freut sich ja auch, wenn er ab und zu mal Auslauf bekommt.

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30.05.2017, Suchbild für Herzdame

Und natürlich auch für andere!

Was habe ich heute getan?

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