09.02.2017, dia das amigas, Tag der Freundinnen

Der Tag der Freunde bzw. Freundinnen ist, wie Brigitte gestern erfahren hat, ein azoreanischer Brauch, den wir gerne übernommen haben.
Jetzt waren also die Mädels dran. Brigitte mit ihren ständigen Rückenschmerzen sagte vorher, dass sie vermutlich nicht allzu lange bleiben wird, aber siehe da, es war nach Mitternacht, als sie wieder nach Hause kam.
Alle hatten offensichtlich viel Spass, lecker Essen und gute Unterhaltungen, unterstützt durch ausreichend vorhandene geistige Getränke!

 

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03.02.2017, Tag der Freunde


Der Tag der Freunde war wieder mal sehr nett, wir haben uns untereinander und mit den einheimischen Freunden sehr gut verstanden. Bobby stand regelmäßig auf und brüllte „Amigos“, woraufhin alle Anwesenden ihre Gläser hoben und aufeinander tranken.
Das Essen war auch gut, als Vorspeise Schweineohren, dann ein Hauptgericht nach Wahl, und auch eine Auswahl an Desserts. Dazu natürlich Getränke in Strömen. Nur für mich nicht, denn ich war diesmal Fahrer. Aber mit Mitte 50 kann man Schicksalsschläge schon besser wegstecken.
Gegen 1 Uhr nachts war ich wieder zu Hause, konnte aber natürlich nicht schlafen. Das geht mir immer so, wenn ich nach 19 Uhr noch Nahrung aufnehme.
Heute morgen aber trotzdem relativ früh los in Richtung Horta, um unseren kleinen Gelben zu retten und zurück zu bringen. Das hat auch relativ gut funktioniert, nach 10 Minuten lief er wieder. Es war tatsächlich nur Dreck in den Düsen.
Nach unserem traditionellen Freitagsbesuch in Porto Pim kam der Kleine dann wieder in die Garage, wo jetzt auch die Regale zu bewundern sind, die ich diese Woche für Helder gebaut habe.

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02.02.2017, ein Fiat garantiert Abenteuer

Wie man sieht steht nur noch ein Fiat in der Garage. Wo mag bloß der andere sein?
Tja, da ich die defekte Wasserpumpe beim gelben Fiat ausgetauscht hatte, war es Zeit für eine Probefahrt. Also war der Plan, damit nach Horta zu fahren, dort einige Dinge zu erledigen, dann für einen Freund ein Auto abholen und dann wieder nach Haus fahren.
Wir hätten es auch fast bis Horta geschafft. Erst kurz vor dem Kreisverkehr oberhalb von Horta ist er liegengeblieben. Vermutlich Dreck im Vergaser, und natürlich kein Werkzeug dabei.
Aber glücklicherweise war unser Heimweg durch das andere Auto gesichert. Morgen geht es dann samt Werkzeug erneut nach Horta, Fiat reparieren, Porto Pim und wieder zurück.
Oldtimer sind niemals langweilig!

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28.01.2017, Garten


Wie der Titel schon verrät, war der Tag von Gartenarbeit geprägt. Was im wesentlichen bedeutet, aus der vorhandenen Kuhweide einen Garten zu machen. Das Wetter war gut dafür, auch wenn gegen Mittag einige Tropfen fielen. Der Nachmittag aber war klasse! Selbst im Sommer wäre ich damit absolut glücklich.
Unser Freund Renato hilft uns, den Garten zu gestalten, und der von ihm angeregte (und durchgeführte) Mauerbau schreitet voran. Man kann auch schon erkennen, dass das Ergebnis sehr schön sein wird.
Auch die Container-Tarnung ist erst mal abgeschlossen, bald ist er hinter echten Bougainvilleas verschwunden. Die wachsen hier glücklicherweise wie die wilde Wutz.
An der linken Seite des Containers steht übrigens eine  Strelizie, die hier gut gedeiht und sogar teilweise als Heckenpflanze genutzt wird.
Nach getaner Arbeit haben wir noch ein Weinchen auf der Terrasse genossen, und ich danach noch die erste Dusche in diesem Jahr draußen. Es war ein toller Tag!
Wir verfolgen übrigens auch die Nachrichten, was uns eigentlich depressiv machen müßte, aber seltsamerweise sind es besonders die Machenschaften von Schwachköpfen wie Trump, die uns in unseren Entscheidungen bestätigen und den Wein im Sonnenuntergang noch besser schmecken lassen!

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25.01.2017, Tarnung ist alles

Leider haben wir festgestellt, dass unser Container von der Seite aus betrachtet ausgesprochen häßlich ist/war.
Also waren wir heute in Horta und haben Farben gekauft. Als Basis ein unauffälliges grün, aber natürlich wird später noch mit weiss, gelb und rot ein florales Design erzeugt, als kleiner Vorgeschmack auf die Bougainvillea-Pflanzen, die wir dort bereits gesetzt haben.
Dieses Jahr wird sich im Garten viel tun, es wird auch Zeit.

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22.01.2017, das Klima auf den Azoren

Da im Moment das Wetter in Deutschland wirklich krass unterschiedlich ist zum Wetter hier auf den Azoren habe ich mal eine Klimastatistik aus dem Internet gefischt und auch noch die aktuelle Temperaturkurve für Faial von der Seite www.accuweather.com kopiert.
Man kann wirklich sagen, dass unser Januar bis jetzt ein toller Monat war, mit Temperaturen z.T. von über 20 Grad. Die Kurve zeigt, dass das langjährige Temperaturmittel meist übertroffen wurde.
Der Februar wird statistisch gesehen ebenfalls eine Tagestemperatur von 17 Grad haben, genau wie der März. Erst im Mai liegt die Durchschnittstemperatur wieder über 20 Grad.
Die Monate März, April und Mai sind übrigens die schlechtesten des Jahres, weil dieser Zeitraum quasi die Regenzeit ist.
Aber auch in diesen Monaten ist gutes, trockenes und warmes Wetter jederzeit möglich. Genau wie ganzjährig jederzeit Regen möglich ist, außer in Juni, Juli und August.
Ist halt Azorenwetter!

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19.01.2017, die Ruine ist fertig

Normalerweise brauchen Ruinen Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte, bis sie fertig sind. Wie man sieht, kann ich das viel schneller. Ein wenig abschließende Kosmetik ist noch nötig, aber im wesentlichen war es das. Begrünt wird das Konstrukt später auch noch. Jedenfalls ist es sowohl als dekoratives Element als auch als Windschutz für das Amphitheater gar nicht mal so übel.

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17.01.2017, Ruhe nach dem Sturm


Vorgestern abend waren wir bei unserer Nachbarin Marijke zum Abendessen eingeladen, was sehr nett und lecker war, und danach bin ich zum Schiff gefahren, da mal wieder ein Sturm von mehr als 40 Knoten Wind angedroht war.
Der kam auch tatsächlich, und die Windrichtung war diesmal so, dass die Brecher sogar über die Mole des Fähr-Terminals schlugen, und ich würde deren Höhe auf mindestens 6 m schätzen. Forty8 hat sich aber die ganze Zeit wacker geschlagen.
Heute morgen war dann alles vorbei, und der Sonnenaufgang war mal wieder spektakulös!

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15.01.2017, ein weiteres Mosaiksteinchen


Sieht gar nicht aus wie ein Mosaik, stimmts? Ist aber auch nur metaphorisch gemeint.
Unser Plan ist ja, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, und eine Eventualität ist zweifellos längerfristiger Stromausfall, wie man ja jetzt ganz aktuell mal wieder in Frankreich befürchtet. Außerdem hat sicherlich jeder das Buch „Blackout“ gelesen.
Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, für uns ist die Situation wie folgt.
Im Normalfall heizen wir per Wärmepumpe, duschen per Thermosyphon (bei Bedarf mit Unterstützung einer Gastherme) und kochen mit Gas. Dazu haben wir 2 Holzöfen, wovon einer auch zum kochen und backen geeignet ist und jetzt auch noch den oben sichtbaren Katalyt-Ofen. Wir haben momentan 3 Gasflaschen im Technik-Bereich, dazu eine für die Dusche des Gartenhauses, eine für den großen Gasgrill und eine für den Katalyt-Ofen, also in Summe 6.
Unser Jahresverbrauch liegt ziemlich konstant bei 4 Gasflaschen, übrigens die gut händelbaren 11 kg Flaschen, Preis 18,75 € das Stück.
Da wir ja zusätzlich noch unseren Wald haben, also mehr als ausreichend Feuerholz, kann man zusammenfassend sagen, dass wir für locker anderthalb Jahre auf der sicheren Seite sind. Und falls ich mich irgendwann an Fisch gewöhnen sollte, wäre auch verhungern unwahrscheinlich, denn der Atlantik um die Azoren ist sehr fischreich. Falls wir jetzt auch noch Gemüse anbauen würden, wären wir tatsächlich autark.
Eigentlich ein schöner Gedanke!

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13.01.2017, neue Feuerschale, oder auch Grill

Unser Freund und Nachbar Renato erzählte mir von einem Bekannten, der aus 2 Autofelgen einen Grill gebaut hatte. Da ich ja noch Felgen von unserem Land Rover da hatte, sagte ich spontan: die beiden da sind ab sofort deine, die anderen nehme ich. Lass uns ebenfalls Grills bzw. Feuerschalen bauen.
Meine ist nach anderthalb Stunden Arbeit fertig.
Natürlich fehlte mir ein wichtiges Tool, ich hatte nur eine Schruppscheibe statt einer Trennscheibe für meine Flex. Es hat aber trotzdem geklappt.
Das Timing für diese Idee war perfekt, denn die bisherige, noch im Bild erkennbare Feuerschale, die uns unsere Freundin Natascha geschenkt hatte, hat sich weitgehend aufgelöst. Und wenn Natascha im Mai das nächste mal da ist, wird natürlich ein Lagerfeuer im Amphi-Theater veranstaltet!

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