03.02.2013, Holzarbeiten abgeschlossen

Heute bin ich wie immer früh raus, und habe es geschafft, die Holzarbeiten abzuschließen. Somit ist der Boden der oberen Etage fertig, außerdem der Sims auf der anderen Seite, den ich bis auf weiteres als Bücherbord nutzte, und auch die Eckbretter sind angepasst und eingebaut. Ich finde, es sieht sehr gemütlich aus. Den Handwerkern zu erklären, wie sie die Steckdosen in den Ecken installieren sollen, hat sicherlich länger gedauert als die Installation selbst, aber es hat sich meiner Meinung nach gelohnt. Die Leerdosen einfach in das Holz einzusetzen, ist hier leider verboten, deshalb der ganze Aufriss.
Das bedeutet, ab morgen wird wieder Erde geschaufelt und Steine geschleppt.

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02.02.2013, Dschungel

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Heute bin ich kurz zu einem deutschen Nachbarn gefahren, um ihn zum Essen einzuladen. Sein Haus hat eine fantastische Lage, mitten im Dschungel. Deshalb das kleine Video als Impression.
Ich habe glücklicherweise das richtige Fahrzeug, um dort hin zu kommen. Ich bin aber sicher, dass sich R. keine Sorgen zum Thema Vertreterbesuche machen muss!

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31.01.2013, Spaziergang am Meer unterhalb unseres Hauses

Spaziergang Capelo

Heute Vormittag habe ich noch die letzten Bretter verbaut, danach bin ich spazieren gegangen. Unterhalb unseres Hauses ist ja das Naturschwimmbecken und der Rest des alten Walfängerdorfes inklusive der Rampe, über die früher die Boote zu Wasser gelassen wurden.
Die Boote gibt es übrigens noch, sie werden liebevoll gepflegt und für Regatten eingesetzt.
Es handelt sich dabei um schmale, lange Ruderboote, ähnlich geformt wie Wikingerschiffe. Sie besitzen auch einen Mast, der von der Mannschaft nach Belieben gesetzt oder gelegt werden kann. Trotz der scheinbaren Primitivität erreichen diese Boote ein Tempo, von dem moderne Fahrtenyachten nur träumen können.
Im Bug stand dann der Mann mit der Harpune, und wenn er sie erfolgreich werfen konnte, begann der Kampf auf Leben und Tod, sowohl für den Wal als auch für die Walfänger.
Mit dieser Art zu fischen habe ich keine großen Probleme, ganz im Gegenteil zur heutigen industriellen Fischerei, die mit grenzenloser Skrupellosigkeit unsere Gewässer entvölkert.
Es tut mir Leid, wenn ich das so hart sagen muss, aber dies hat für mich nichts mit der Erzeugung von Nahrungsmitteln zu tun, sondern ist ganz klar ein Verbrechen an der Umwelt und ein Diebstahl an der Allgemeinheit!

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29.01.2013, viel Holz vor der Hütte

Heute morgen habe ich als erstes meinen Roller auseinander genommen, weil er durch kompletten elektrischen Blackout ausgefallen, sprich tot war. Nach 3 Stunden Arbeit war der Fehler gefunden und beseitigt.
Dann rief das Sägewerk an, dass meine Bretter für die obere Etage fertig seien. Also den Unimog angeworfen und ab nach Horta, um alles abzuholen.
Im Anschluss musste ich die 25 qm mit Klarlack streichen. Mit der Montage habe ich auch schon begonnen, vielleicht bekomme ich das Obergeschoss morgen fertig.

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27.01.2013, die Eckbretter sind angepasst


Am heutigen Sonntag habe ich früh einen Anruf bekommen, kurz vor Mittag werde ich zum wandern abgeholt. Wir wandern entlang der Levadas, ein Bewässerungssystem, wofür z.B. Madeira bekannt ist. Hier gibt es das aber auch, und es ist wunderschön dort.
Vorher habe ich aber noch die Eckbretter angepasst. Natürlich muss ich noch Feinarbeit leisten und das Ganze anschließend lackieren, aber das muss nicht heute sein.

Nachtrag:

Die Levadas sind wirklich außergewöhnlich schön, ich werde in Kürze weitere Bereiche erwandern und vielleicht noch Fotos einstellen.
Und natürlich konnte ich es nicht lassen und habe noch geschliffen und gestrichen.
Das Wetter heute ist absolut genial, wie ein Sommertag in Deutschland.

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20.01.2013, 4 Stunden mit der Machete durch den Urwald


Heute habe ich etwas in Angriff genommen, was ich schon lange vorhatte, nämlich einen Weg zum Meer runter in den Urwald zu schlagen.
Die Distanz ist nicht groß, nur ungefähr 300 Meter, und die Hälfte davon ist eh schon Wiese. Trotzdem hat die Aktion 4 Stunden gedauert. Der Urwald ist allerdings auch so dicht, dass man nicht mal sehen kann, geschweige denn gehen.
Herausgekommen bin ich oberhalb der Steilküste. Es gibt dort auch ein Plateau, vielleicht richte ich dort mal einen Grillplatz ein.

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19.01.2013, Capelinhos


Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame (meiner Herzdame) kommt hier noch ein Foto vom Mars.
Nein, natürlich nicht, ich war heute auf dem Capelinhos spazieren, also auf dem Vulkan, der 1957/58 entstanden ist und den man von unserem Haus auch gut sehen kann.
Es war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis, und wahnsinnig anstrengend noch dazu.
Es ist auch nirgendwo etwas ausgeschildert oder abgesperrt, man kann also völlig problemlos die Steilküste hinunterpurzeln, oder sich einem Bergrutsch anschließen, die hier aufgrund von Wind und Welle nicht selten vorkommen.
Trotzdem ein klares Resümee: das sollte man gesehen haben!

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19.01.2013, Azorenwetter

Tja, was soll man dazu sagen? Einen Tag traut man sich ohne Blindenhund nicht aus dem Haus, und am nächsten Tag ist das Wetter ein absoluter Traum.
Ich habe jedenfalls die Nacht in Horta verbracht, um skypen zu können. Gestern Abend bin ich dann noch zum Essen eingeladen worden (obwohl ich eigentlich schon gegessen hatte). Aber so geht es hier meistens. Das Lebensklima ist wirklich nicht mit dem in Deutschland vergleichbar. Das Paradies gibt es natürlich nirgendwo, aber hier ist man doch recht nahe dran.

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18.01.2013, ohne Foto

Gestern Abend bin ich von einigen einheimischen Nachbarn zum Tag der Freundschaft eingeladen worden. Sie kamen eine halbe Stunde zu früh bei mir an, um mich abzuholen, was aber gut war, den für die ca 10 km bis Cedros haben wir eine dreiviertel Stunde gebraucht. Man konnte tatsächlich teilweise die Straße nicht mehr sehen, die Sichtweite war also eher in cm als in Meter zu messen.
Als wir ankamen, gab es erst mal ein Weinchen im stehen, nachher nahmen wir unsere Plätze ein und wurden mit viel und gutem Essen sowie noch mehr Wein verwöhnt.
Die Unterhaltung mit meinen Nachbarn war schwierig, weil mein Portugiesisch nach wie vor eher rudimentär ist, aber eigentlich hat es doch erstaunlich gut geklappt und wir hatten einen tollen gemeinsamen Abend.
Dabei habe ich auch erfahren, dass sowohl meine Arbeit als auch ich als Mensch von den Einheimischen geschätzt werden. Die Menschen hier sind zurückhaltend, aber sie beobachten sehr genau und sind über alles informiert.
Ich bin sehr froh über dieses Kompliment!
Weniger froh bin ich über meinen ausgewachsenen Kater, deshalb auch kein Foto, aber es war den Einsatz wert

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17.01.2013, immer noch Winter

Letztes Jahr hatten wir hier überhaupt keinen Winter, diesmal wird aber alles nachgeholt. Winter heißt hier: meist um 19 Grad, verbunden mit Wind, Regen und Nebel. Sichtweite zum Teil unter 10 Meter. Jetzt sehe ich aus dem Küchenfenster wenigstens die Ruinen gegenüber. Im Haus ist es kuschelig warm und trocken, aber ich würde mich trotzdem freuen, wenn es trockener und sonniger würde!

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